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US-Zölle: Im Senat stimmen Republikaner gegen Trump


Newsblog zur US-Politik
Senat will Kanada-Zölle stoppen – mit Stimmen der Republikaner

Von t-online, aj, jaf

Aktualisiert am 03.04.2025 - 10:56 UhrLesedauer: 6 Min.
Für mehr Waffen: Trump will mehr Menschen gegen "das Böse" bewaffnen.Vergrößern des Bildes
Donald Trump: Republikaner haben gegen seine Zölle gestimmt. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa./dpa)
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US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle angekündigt. Im US-Senat regt sich Widerstand, auch bei seinen Parteikollegen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

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Trump erhebt Zölle für Inseln, auf denen nur Pinguine leben

Die antarktische Inselgruppe der Heard- und McDonaldinseln dient als Rückzugsort für Vögel, Robben und Kaiserpinguine – ein Naturschutzgebiet, das weitab jeglicher Zivilisation liegt. Trotz ihrer nahezu übersehenen Existenz und der ungestörten Tierwelt sollen nun offenbar auch die tierischen Bewohner der Insel Strafzölle an den US-Präsidenten Donald Trump zahlen. Lesen Sie hier mehr dazu.

Gegen diese Länder erhebt Trump keine Zölle

Der US-Präsident Trump hatte angekündigt, keine Länder von seinen neuen Strafzöllen verschonen zu wollen. Jetzt zeigt sich: Ganz wahr ist das nicht. Einige Länder fehlen auf der Zollliste. Lesen Sie hier mehr dazu.

Das verbirgt sich hinter Trumps neuem Zollpaket

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump hat seinen Drohungen Taten folgen lassen. Am gestrigen Mittwoch, den er selbst als "Befreiungstag" für die US-Wirtschaft bezeichnete, verkündete Trump ein neues Zollpaket. Dabei warf er selbst engen Handelspartnern vor, die USA bislang mit ihrer Zollpolitik "geplündert und vergewaltigt" zu haben. Über die Europäer sagte er erneut, sie würden die USA "über den Tisch ziehen". Lesen Sie hier die Einzelheiten der jüngsten Zollankündigungen.

US-Senat will Zölle gegen Kanada stoppen und verabschiedet Gesetzentwurf

Nur wenige Stunden nach den Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump hat der US-Senat für einen Gesetzesentwurf zum Stopp neuer Zölle gegen Kanada gestimmt. Für den Entwurf stimmten 51 Mitglieder des Senats, 48 stimmten dagegen. Über das Papier muss nun das Repräsentantenhaus abstimmen. Vier Republikaner im Senat haben sich mit den Demokraten zusammengetan, um das Gesetz voranzubringen.

In einem nächtlichen Posting in den sozialen Medien forderte Trump vier seiner republikanischen Kollegen namentlich auf, das Gesetz abzulehnen, doch sie ignorierten seinen Druck. Die Maßnahme benötigte mindestens vier republikanische Stimmen, um in der Kammer verabschiedet zu werden.

Von der Leyen: "Schwerer Schlag für die Weltwirtschaft"

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle scharf kritisiert und entsprechende Reaktionen angekündigt. Die neuen Zölle seien ein "schwerer Schlag für die Weltwirtschaft", sagte von der Leyen am Donnerstag bei einem Besuch in der usbekischen Stadt Samarkand. Sie bedauerte die Entscheidung "zutiefst" und fügte hinzu, es sei "noch nicht zu spät" für Verhandlungen. Die Europäer seien aber "bereit zu reagieren". Hier lesen Sie mehr.

VDA-Präsidentin: "Das ist kein America first, das ist America alone"

Die Präsidentin des deutschen Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat die neueste Zoll-Ankündigung von Donald Trump als einen fundamentalen handelspolitischen Einschnitt bezeichnet. "Es ist die Abkehr der USA von der regelbasierten globalen Handelsordnung – und somit die Abkehr von der Grundlage für weltweite Wertschöpfung und entsprechendes Wachstum und Wohlstand in vielen Regionen der Welt. Das ist kein America first, das ist America alone", erklärte die VDA-Präsidentin am frühen Donnerstagmorgen in einer Mitteilung des Verbandes. Aus der Autoindustrie gab es noch in der Nacht weitere Reaktionen.

Japans Nikkei bricht um mehr als vier Prozent ein

Der japanische Aktienindex Nikkei ist im frühen Handel am Donnerstag um mehr als vier Prozent eingebrochen. Der Index fiel damit auf ein Achtmonatstief, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Reihe von Gegenzöllen angekündigt hatte, darunter eine Zollbelastung von 24 Prozent auf japanische Waren. Der Nikkei sank im frühen Handel um bis zu 4,6 Prozent und fiel zum ersten Mal seit dem 7. August auf 34.102,00 Punkte. Der breiter gefasste Topix verlor bis zu 4,3 Prozent. Hier lesen Sie mehr.

Goldpreis steigt nach Zoll-Ankündigung auf Rekordhoch

Der Goldpreis erreicht nach der Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump ein neues Rekordhoch. Der Preis für eine Feinunze steigt zunächst auf 3157,23 Dollar. "Die Vergeltungszölle sind deutlich aggressiver als erwartet", sagt der unabhängige Metallhändler Tai Wong. "Die Aussichten für Gold sind hier hervorragend, mit 3.200 Dollar als neuem kurzfristigen Ziel." Hier lesen Sie mehr.

Kanada und China kündigen Gegenmaßnahmen an

Kanadas Ministerpräsident Mark Carney kündigt angesichts der neuen US-Zölle Gegenmaßnahmen an. Diese würden am Donnerstag bekannt gegeben, sagt er vor einer Kabinettssitzung. "Es ist wichtig, zielgerichtet und mit Nachdruck zu handeln, und genau das werden wir tun." Dem US-Präsidialamt zufolge gilt der neue Basiszoll von zehn Prozent zwar nicht für Kanada. Allerdings bleiben die US-Zölle von 25 Prozent für zahlreiche Güter, die im Kontext von Drogenbekämpfung und Einwanderungspolitik stehen, weiter in Kraft.

Auch China fordert die USA auf, ihre neuesten Zölle unverzüglich aufzuheben und kündigt Gegenmaßnahmen an. "China lehnt dies entschieden ab und wird Gegenmaßnahmen ergreifen, um seine eigenen Rechte und Interessen zu schützen", so das chinesische Handelsministerium in einer Erklärung. Hier lesen Sie weitere Reaktionen auf das US-Zollpaket.

Trump beendet Zollbefreiung für kleine Pakete aus China

Als weitere Maßnahme beendet Trump die Zollbefreiung für kleinere Paketsendungen aus China. In einer Erklärung des US-Präsidialamts dazu heißt es, nur Waren aus der Volksrepublik sollten diese günstige "De minimis"-Einstufung verlieren. Dies sei ein entscheidender Schritt im Kampf gegen den Zufluss illegaler synthetischer Opioide. Die Regelung sieht vor, dass Pakete aus dem Ausland mit einem Wert von unter 800 Dollar an Privatpersonen von Zöllen befreit sind. Die Zahl der auf diesem Weg eingeführten Sendungen ist jedoch in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegen und erreichte 2024 fast 1,4 Milliarden Pakete. Damit machen sie mehr als 90 Prozent aller in die USA eingeführten Pakete aus. Etwa 60 Prozent stammen aus China.

Trump kündigt Zölle an – 20 Prozent für die EU

US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle von zehn bis 50 Prozent für Handelspartner weltweit angekündigt und damit die Furcht vor einem Handelskrieg genährt. Importe aus der Europäischen Union werden mit Aufschlägen von 20 Prozent belegt, solche aus China mit 34 Prozent, wie Trump am Mittwoch in Washington sagte. Deutsche Industrievertreter und europäische Politiker reagierten besorgt. Hier lesen Sie mehr über das Zollpaket der US-Regierung.

Musk-Rückzug? Tesla-Aktie schießt plötzlich nach oben

Spekulationen rund um Elon Musks Rückzug aus Trumps Beraterteam beflügeln den Aktienkurs von Tesla. Die Börse reagiert mit Euphorie. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Musk wird sich offenbar als Trump-Berater zurückziehen

Elon Musk soll sich bald aus der US-Politik zurückziehen. Berichten zufolge will er sich mehr um seine Unternehmen kümmern. Was bisher bekannt ist, lesen Sie hier.

Video | Wurde Musk dieser Auftritt zum Verhängnis?
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Quelle: t-online

Zollstreit: Trump nennt Republikaner psychisch krank

Demokratische US-Senatoren wollen Trumps Zölle gegen Kanada verhindern – womöglich mit Unterstützung einiger Republikaner. Der US-Präsident nimmt das zum Anlass für eine verbale Attacke. Mehr dazu lesen Sie hier.


Verwendete Quellen
  • Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters und AFP
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