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Trumps Strafzölle: Eine Übersicht


Wichtigstes Instrument seiner Handelspolitik
Trump und die Strafzölle: Eine Übersicht

Von t-online, wan

Aktualisiert am 03.04.2025 - 06:20 UhrLesedauer: 2 Min.
US-Präsident Donald Trump hält eine unterzeichnete Anordnung während einer Veranstaltung zur Ankündigung neuer Zölle im Rosengarten des Weißen Hauses.Vergrößern des Bildes
US-Präsident Donald Trump hält eine unterzeichnete Anordnung während einer Veranstaltung zur Ankündigung neuer Zölle im Rosengarten des Weißen Hauses. (Quelle: Evan Vucci)
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Donald Trump hat am 1. Februar mit ersten Zollmaßnahmen begonnen. Die Reaktionen blieben nicht aus. Ein Überblick.

Kaum hatte Donald Trump sein Amt im Weißen Haus angetreten, begann er mit seiner im Wahlkampf versprochenen Zollpolitik. Für den Republikaner sind Zölle das wichtigste Instrument in der Handelspolitik. Und schon vor dem "Tag der Befreiung", an dem er ein großes Paket weiterer Strafmaßnahmen ankündigte, setzte Trump dieses Instrument ein.

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Die wichtigsten Ereignisse in chronologischer Abfolge:

Am 1. Februar kündigt Trump die erste Strafzölle an: Betroffen sind China (10 Prozent), Mexiko und Kanada (25 Prozent). Sie werden auf Automobile, Nahrungsmittel und weitere Güter erhoben. Kanada reagiert umgehend und kündigt Zölle in gleicher Höhe an.

Am 3. Februar einigen sich Mexiko und Kanada mit den USA, die Zölle werden für einen Monat ausgesetzt.

China kündigt am 4. Februar Zölle in Höhe von 10 bis 15 Prozent für landwirtschaftliche Produkte aus den USA an. Am selben Tag werden die vorher von Trump angekündigten Zölle eingeführt.

Am 10. Februar kündigt Donald Trump 10 Prozent Zoll auf Aluminium und Stahlimporte an.

Am 4. März setzen die USA ihre Maßnahmen gegen Kanada um: 10 Prozent Zoll auf Energieprodukte, 25 Prozent auf andere. Mexiko wird mit 25 Prozent Zoll bestraft. China soll ebenfalls bestraft werden. Kanada antwortet mit 25 Prozent Zoll auf US-Importe, einige werden direkt umgesetzt. Auch China kündigt neue Zölle an.

Am 6. März rudert Trump zurück und lockert die Strafen gegen Kanada und Mexiko.

Am 12. März kündigt die EU an, sich gegen die Handelspolitik von Trump mit eigenen Strafzöllen zu wehren. Am selben Tag treten die US-Zölle für Aluminium und Stahl in Kraft.

Am 25. März kündigen die USA weitere Zölle von 25 Prozent auf Länder, die Öl aus Venezuela importieren, an.

Am 26. März kündigt das Weiße Haus an, Zölle in Höhe von 25 Prozent auf importierte Automobile und Autoteile erheben zu wollen.

Am 2. April gibt Donald Trump bekannt, dass er weltweite Zölle in Höhe von zehn Prozent erhebt, für die EU aber 20 Prozent festlegt und für China 34 Prozent. Die Basiszölle sollen ab dem 5. April und die weiteren Zölle ab dem 9. April gelten.

Am 3. April treten die pauschalen Zölle auf Auto-Importe in Höhe von 25 Prozent in Kraft. Die Aufschläge gelten für im Ausland hergestellte Autos und leichte Nutzfahrzeuge.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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