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USA: Elon Musk wird sich offenbar in Kürze als Trump-Berater zurückziehen


In den kommenden Wochen
Musk wird sich offenbar als Trump-Berater zurückziehen

Von t-online, jse

Aktualisiert am 02.04.2025 - 18:27 UhrLesedauer: 2 Min.
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Politologe Bierling sieht Parallelen zu einem anderen politischen Berater. (Quelle: t-online)
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Elon Musk soll sich bald aus der US-Politik zurückziehen. Berichten zufolge will er sich mehr um seine Unternehmen kümmern.

Elon Musk wird sich anscheinend in den kommenden Wochen von seiner Rolle in der US-Politik zurückziehen. Das habe US-Präsident Donald Trump seinem engsten Kreis mitgeteilt, wie die US-Medien "Politico" und "ABC News" unter Berufung auf mehrere Insider berichten. Die Entscheidung sei bereits in den vergangenen Tagen gefallen.

Rückzug von Elon Musk als Trumps Berater bei Doge

Trump sei zufrieden mit Musks Arbeit in der Behörde Doge, die der US-Regierung Milliarden einsparen soll und zu diesem Zweck bereits eine Vielzahl von Ministerien und Behörden zusammengestrichen hat.

Video | US-Abgeordneter rastet aus
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Quelle: t-online

Musk stand dafür schwer in der Kritik. Unter anderem sein Unternehmen Tesla rutschte in den vergangenen Wochen in eine Krise – sowohl beim Aktienkurs als auch bei den Produktions- und Auslieferungszahlen. Er soll sich künftig mehr seinen Firmen widmen wollen.

Musk soll Trump informell weiter beraten

Musk soll bis Ende Mai oder Anfang Juni aus seiner Rolle als sogenannter Special Government Employee ausscheiden. Diese temporäre Sonderstellung hatte ihm Ausnahmen bei Ethik- und Interessenkonfliktregeln ermöglicht.

Ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte "Politico", Musk werde dem Weißen Haus voraussichtlich auch danach als informeller Berater verbunden bleiben. Gleichzeitig warnte ein anderer, wer glaube, Musk verschwinde komplett aus Trumps Umfeld, "täusche sich".

Spannungen in der US-Regierung als Grund für Rückzug von Elon Musk?

Hintergrund des Rückzugs sind laut Bericht zunehmende Spannungen im Regierungsapparat. So habe Musks unvorhersehbares Auftreten bei Kabinettsmitgliedern und Vertrauten des Präsidenten für Unmut gesorgt. Mehrfach soll er Pläne zur Umstrukturierung von Behörden ohne Absprache über seine Plattform X veröffentlicht haben. Auch innerhalb des Stabs um Trumps Stabschefin Susie Wiles habe es Probleme mit Musks Vorgehen gegeben.

Bereits bei einer Kabinettssitzung am 24. März soll Trump laut einem Eingeweihten Musks Rückzug angekündigt haben. Öffentlich lobte er ihn kurz darauf mit den Worten: "Elon, ich will dir danken – ich weiß, du hast viel durchgemacht", und bezeichnete ihn als "Patrioten" und "Freund". Musk selbst deutete in einem Gespräch mit Fox News an, seine Spar-Aufgabe sei bald erfüllt.

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