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Zölle bis zu 50 Prozent: Diese Länder bestraft Donald Trump besonders hart


Bis zu 50 Prozent
Diese Länder treffen die neuen Zölle besonders hart

Von t-online
Aktualisiert am 03.04.2025 - 06:11 UhrLesedauer: 3 Min.
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Aufnahmen der Zöll-Verkündung zeigen, wie der US-Präsident einen seiner Anhänger ignoriert. (Quelle: t-online)
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Die USA erheben auf Importe ab der kommenden Woche teilweise erhebliche Zölle. Neben der EU und China trifft es vorwiegend südostasiatische Länder.

Donald Trump hat weltweit Zölle auf Importe in die USA verhängt, nach eigenen Angaben als Reaktion auf Handelsbeschränkungen gegen sein Land. Pauschal gilt ein Satz von 10 Prozent – mit Ausnahme von Kanada und Mexiko. Für viele Länder sollen je nach Handelsdefizit höhere Strafabgaben greifen, hatte der Republikaner erklärt. Dabei werden besonders jene Länder ins Visier genommen, die aus Sicht der USA besonders hohe Handelsbarrieren für amerikanische Produkte haben. Die EU soll mit 20 Prozent Strafzoll belegt werden, China mit 34 Prozent.

Video | "Sonst wird Donald Trump abgestraft"
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Quelle: t-online

Insgesamt sind mehr als 69 Länder von Trump ins Visier genommen worden, die Unterschiede bei den Zöllen sind teils groß. So liegen Australien, Singapur, Großbritannien und Saudi-Arabien sowie viele andere Länder bei 10 Prozent.

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Die härtesten Strafzölle mit je 50 Prozent treffen ein französisches Überseegebiet, die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon, den afrikanischen Kleinstaat Lesotho – über den Trump kürzlich noch gescherzt hatte, niemand habe von dem je gehört – und Südkorea.

Hohe Sätze gelten auch für südostasiatische Länder. Vietnam, das viele Textilien in die USA exportiert, wird mit 46 Prozent bestraft. Nachbar Laos liegt bei 48 Prozent, das gerade erst von einem schweren Erdbeben erschütterte Myanmar bei 44 Prozent. Kambodscha, ebenfalls ein Textilexporteur, muss 49 Prozent Zoll zahlen.

Die Zollsätze im Einzelnen:

• Algerien: 30 %

• Argentinien: 10 %

• Australien: 10 %

• Bahamas: 10 %

• Bahrain: 10 %

• Bangladesch: 37 %

• Bolivien: 10 %

• Bosnien und Herzegowina: 35 %

• Botsuana: 37 %

• Brasilien: 10 %

• Brunei: 24 %

• Kambodscha: 49 %

• Chile: 10 %

• China: 34 %

• Kolumbien: 10 %

• Costa Rica: 10 %

• Elfenbeinküste: 21 %

• Dominikanische Republik: 10 %

• Ecuador: 10 %

• Ägypten: 10 %

• El Salvador: 10 %

• Äthiopien: 10 %

• Europäische Union: 20 %

• Fidschi: 32 %

• Guatemala: 10 %

• Guyana: 38 %

• Haiti: 10 %

• Honduras: 10 %

• Island: 10 %

• Indien: 26 %

• Indonesien: 32 %

• Israel: 17 %

• Japan: 24 %

• Jordanien: 20 %

• Kasachstan: 27 %

• Kenia: 10 %

• Laos: 48 %

• Lesotho: 50 %

• Liechtenstein: 37 %

• Madagaskar: 47 %

• Malaysia: 24 %

• Mauritius: 40 %

• Marokko: 10 %

• Myanmar (Birma): 44 %

• Namibia: 21 %

• Neuseeland: 10 %

• Nicaragua: 18 %

• Nigeria: 14 %

• Nordmazedonien: 33 %

• Norwegen: 15 %

• Oman: 10 %

• Pakistan: 29 %

• Panama: 10 %

• Peru: 10 %

• Philippinen: 17 %

• Katar: 10 %

• Saudi-Arabien: 10 %

• Serbien: 37 %

• Singapur: 10 %

• Südafrika: 30 %

• Saint-Pierre und Miquelon 50 %

• Südkorea: 25 %

• Sri Lanka: 44 %

• Schweiz: 31 %

• Taiwan: 32 %

• Thailand: 36 %

• Trinidad und Tobago: 10 %

• Tunesien: 28 %

• Türkei: 10 %

• Ukraine: 10 %

• Vereinigte Arabische Emirate: 10 %

• Vereinigtes Königreich: 10 %

• Uruguay: 10 %

• Venezuela: 15 %

• Vietnam: 46 %

Einige Länder haben bereits Gegenmaßnahmen angekündigt. US-Finanzminister Scott Bessent warnte die betroffenen Staaten davor, auf die neuen Zölle mit Vergeltungsmaßnahmen zu reagieren. Dies werde zu einer Eskalation führen, sagt Bessent dem Sender Fox News.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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