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Zum journalistischen Leitbild von t-online.Akku vs. Elektro Ein Rasenmäher überzeugt durch Ausdauer im neuesten Test

Unkraut vermeiden, den Rasen kräftigen und das Wachstum fördern: Häufiges Mähen ist das A und O der Rasenpflege und sorgt für einen gesunden Rasen. Die Stiftung Warentest nimmt regelmäßig neue akku- und elektrobetriebene Rasenmäher unter die Lupe. Wir zeigen empfehlenswerte Modelle aus den Tests.
Inhaltsverzeichnis
- Das Ergebnis des Rasenmäher-Tests: Akku-Modelle siegen im Vergleich
- Der Testsieger mit Akku: Rasenmäher von Stihl
- Der Sichere mit Mulchfunktion: Akku-Rasenmäher von Einhell
- Der beste Elektro-Rasenmäher: Gardena PowerMax
- Kauftipp aus dem letzten Test: Sichelmäher von Stiga
- Wissenswertes rund um Rasenmäher
Rasenmäher gehören zu den wichtigsten Gartengeräten und sind unerlässlich für die Rasenpflege. Damit das Gerät auch robust ist und lange hält, sollte beim Kauf auf die Qualität geachtet werden.
Im Rasenmäher-Test der Stiftung Warentest werden regelmäßig Akku- und Elektro-Rasenmäher miteinander verglichen und auf ihre Funktionalität und Haltbarkeit hin überprüft. Akkumodelle versprechen mehr Einfachheit beim Rasenmähen: kein ätzender Benzingeruch, keine lauten Motorgeräusche und keine beschränkenden Kabel dank Akkubetrieb.
Doch können die teuren, aber flexiblen Akku-Mäher die günstigen und leichten Elektro-Modelle im Rasenmäher-Test überholen? Wir stellen Ihnen die Testergebnisse sowie empfehlenswerte Mäher der letzten Tests vor.
Rasenmäher im Test: So prüft die Stiftung Warentest
In der aktuelle "Stiftung Warentest"-Ausgabe 04/2025 hat die Stiftung Warentest insgesamt 13 neue Akku- sowie Elektro-Rasenmäher von verschiedenen Herstellern untersucht. Darunter acht Modelle mit Akkubetrieb. Die Schnittbreite variiert bei den Modellen zwischen 34 und 40 Zentimetern.
Bewertet wird unter anderem die Mähleistung, die Handhabung und die Haltbarkeit sowie die Sicherheit. Auch die Prüfpunkte Gesundheit und Umwelt werden berücksichtigt. Bei der Wichtung der einzelnen Prüfpunkte ist ein minimaler Unterschied zum vorherigen Test erkennbar. In der "Stiftung Warentest"-Ausgabe (04/203) wurden jedoch auch nur Akku-Rasenmäher getestet.
Das Ergebnis des Rasenmäher-Tests: Akku-Modelle siegen im Vergleich
Im aktuellen Test können nur insgesamt fünf Rasenmäher ein "gutes" Testurteil erreichen. Abwertungen bei den meisten Rasenmähern gibt es beispielsweise aufgrund der schlechten Mähergebnissen, Schwächen im Dauertest sowie einer fehlerhaften Befüllung des Fangkorbs.
Überzeugen kann vor allem der teure Testsieger-Mäher mit Akku von Stihl. Er erhält die Gesamtnote "gut (2,1)". Den zweiten Platz teilen sich ein Bosch-Mäher sowie der Akku-Rasenmäher GP-CM 36/450 von Einhell. Sie erhalten beide das Qualitätsurteil "gut (2,3)".
Unter den getesteten Elektro-Rasenmähern kann letztendlich nur ein Gerät überzeugen. Der Mäher PowerMax von Gardena erreicht als einziges kabelgebundenes Modell die Gesamtnote "gut (2,4)".
Außerdem empfiehlt die Stiftung Warentest den Akku-Sichelmäher von Stiga aus dem vorherigen Test (Ausgabe 04/23). Er wurde in dem letzten Testverfahren zum Preistipp gekürt und erhielt die Gesamtnote "gut (2,3)".
Alle Ergebnisse des aktuellen Rasenmäher-Tests lesen Sie in der "Stiftung Warentest"-Ausgabe 04/2025.
Der Testsieger mit Akku: Rasenmäher von Stihl
Das Testergebnis: Der Akku-Rasenmäher von Stihl schneidet mit dem Qualitätsurteil "gut (2,1)" ab und erreicht damit den ersten Platz. In der Kategorie Mähen erhält das Modell die beste Teilnote und überzeugt die Prüfer mit einem leistungsstarken Akku, der länger durchhält als angegeben. Statt 250 Quadratmeter Rasenfläche reicht die Akkuladung im Test für 590 Quadratmeter.
Produktdetails: Der Akku-Rasenmäher wird inklusive Akku und Ladegerät aus dem AK-System geliefert. Dank fünfstufiger Schnitthöhenverstellung lässt sich die Schnitthöhe von 3,7 bis 7,6 Zentimetern individuell einstellen.
Seine Schnittbreite beträgt 37 Zentimeter und der klappbare Fangkorb hat ein Fassungsvolumen von rund 40 Litern. Er lässt sich mit nur wenigen Handgriffen schnell entleeren. Mit einem Gesamtgewicht von 16 Kilogramm ist er zudem relativ leicht. Das vereinfacht ebenfalls das Verstauen, da er durch den klappbaren Holm noch weniger Platz einnimmt.
Der Sichere mit Mulchfunktion: Akku-Rasenmäher von Einhell
Das Testergebnis: Der Akku-Rasenmäher von Einhell erhält im Test der Stiftung Warentest die Gesamtnote "gut (2,3)" und teilt sich mit einem weiteren Bosch-Modell den zweiten Platz. Er überzeugt in der Handhabung und in puncto Sicherheit. Die günstigeren Anschaffungskosten machen ihn zum Preistipp der Prüfer.
Produktdetails: Das Einhell-Modell wird inklusive zwei 18-Volt-Akkus und einem Twincharger-Ladegerät geliefert. Die Schnitthöhe lässt sich in sechs Positionen von 2,5 bis 7,5 Zentimetern verstellen. Die Schnittbreite von 38 Zentimetern ist besonders praktisch, da schnelle Arbeitsfortschritte zu erwarten sind. Mit einer Akkuladung schafft der Mäher rund 450 Quadratmeter Rasenfläche zu bearbeiten.
Das Fassungsvermögen des Fangkorbs bietet dabei mit 45 Litern genügend Platz. Wie beim Testsieger von Stihl lässt sich auch bei diesem Modell der Führungsholm klappen. Durch das genutzte Aluminium ist er zudem besonders leicht und dennoch stabil. Eine Mulchfunktion ist integriert.
Der beste Elektro-Rasenmäher: Gardena PowerMax
Das Testergebnis: Der Elektro-Rasenmäher von Gardena erreicht als einziges kabelgebundenes Modell die Gesamtnote "gut (2,4)". Er mäht laut den Prüfern "gut" und kann auch mit einer soliden Handhabung punkten.
Produktdetails: Der leichte und kompakte Elektro-Rasenmäher von Gardena bearbeitet Rasenflächen mit einer Größe von bis zu 500 Quadratmetern. Besonders komfortabel ist dabei der ErgoTec-Handgriff, der die Bedienung angenehmer gestaltet. Die zentrale Schnitthöhenverstellung lässt sich dafür in vier Stufen von 3,5 bis 6,5 Zentimetern verstellen.
Das Grasfangkorbvolumen beträgt rund 45 Liter. Eine effizient geführte Luftzirkulation sorgt während des Mähens für eine maximale Befüllung des Behälters. Der Führungsholm lässt sich bequem der Körpergröße anpassen und das Gewicht von nur 14,2 Kilogramm ist im Vergleich mit schweren Akku- oder Benzin-Rasenmähern positiv zu bewerten.
Kauftipp aus dem letzten Test: Sichelmäher von Stiga
Das Testergebnis: Der Akku-Sichelmäher von Stiga wurde bereits in der "Stiftung Warentest"-Ausgabe (4/23) untersucht und war der Preistipp. Er erhielt die Gesamtnote "gut (2,3)" und wird trotz anderem Prüfprogramm weiterhin von den Prüfern als "gutes" Modell empfohlen.
Produktdetails: Der Akku-Rasenmäher Combi 340e eignet sich für Rasenflächen bis zu einer Größe von 350 Quadratmetern. Mit seinem leistungsstarken Akku und einer Schnittbreite von 38 Zentimetern ermöglicht er präzises und gleichmäßiges Mähen. Die zentrale Schnitthöhenverstellung bietet sechs Positionen von 2,5 bis 7,5 Zentimeter.
Der 40 Liter fassende Fangkorb sammelt das Schnittgut zuverlässig, während der ergonomische, klappbare Holm mit Softgriff den Bedienkomfort erhöht. Dank des 2-in-1 Schnittsystems kann zwischen Fangen und Mulchen gewählt werden. Mit einem Gewicht von nur 14 Kilogramm ist der Combi 340e leicht zu manövrieren und eignet sich hervorragend für verwinkelte Gärten.
Unser Fazit zum Rasenmäher-Test
Die beste Leistung im Test zeigen eindeutig die Akku-Rasenmäher. Lediglich ein Elektro-Mäher von Gardena kann die Prüfer mit einer "guten" Leistung überzeugen. Kabellose Freiheit und mehr Vorzüge bieten dem nach die Akku-Rasenmäher. Allen voran der Testsieger von Stihl. Aber auch der Preistipp-Mäher von Einhell ist zu empfehlen.
Wissenswertes rund um Rasenmäher
Was ist ein Sichelmäher?
Als Sichelmäher werden Rasenmäher bezeichnet, die über ein horizontal angebrachtes Sichelmesser mit gebogener Klinge verfügen, das bei hoher Geschwindigkeit anfängt zu rotieren und so den Rasen schneidet. Sogenannte Spindelmäher sind eine gute Alternative für kleine Gärten. Die Messer befinden sich bei diesen Mähern auf einer horizontalen Rolle.
Wann sollten die Messer beim Rasenmäher gewechselt werden?
Stumpfe Rasenmähermesser sollten unbedingt gewechselt werden, da die Grashalme ansonsten abgerissen und nicht sauber geschnitten werden. Je nach Nutzungsdauer und Häufigkeit kann das Wechseln der Messer unterschiedlich ausfallen. Es empfiehlt sich, die Messer vor dem ersten Schnitt im Frühjahr zu wechseln.
Ab wann darf der Rasen nach dem Winter gemäht werden?
Nach dem Winter sollte der Rasen erst gemäht werden, wenn kein Frost mehr auf dem Rasen liegt und die Temperaturen dauerhaft über 0 Grad Celsius liegen. Je nach Wetterlage sollte der erste Rasenschnitt im Jahr spätestens im April gemacht werden. Beim ersten Mähen sollte der Rasen dabei nicht direkt kurz geschnitten werden. Die Grashalme können sich sonst nicht ausreichend erholen. Stellen Sie die Schnitthöhe des Rasenmähers dementsprechend höher ein.
Was bringt eine Mulchfunktion beim Rasenmäher?
Prinzipiell lässt sich der Rasen mit jedem Rasenmäher mulchen. Da der Rasenschnitt jedoch meist zu grob ist, sollten Rasenmäher mit einer Mulchfunktion ausgestattet sein, wenn Sie den Rasen mulchen möchten. Dadurch wird der Rasenschnitt nicht im Fangkorb eingefangen, sondern gehäckselt und zurück auf die Grasnarbe geworfen. Somit werden die Nährstoffe, die im Gras enthalten sind, der Rasenfläche wieder zugeführt.
Was bedeutet Radantrieb bei Rasenmähern?
Rasenmäher mit Radantrieb sind handgeführte Geräte, die mit einem Vorder- und Hinterradantrieb ausgestattet sind. Modelle mit Radantrieb erleichtern die Gartenarbeit, da vor allem große Rasenflächen und Flächen in Hanglage müheloser gemäht werden können.
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