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USA: Diese Produkte werden durch die Trump-Zölle teurer


Kaffee, Reis, Spielzeug
Diese Produkte werden durch Trumps Zölle teurer

Von t-online, fho

Aktualisiert am 04.04.2025 - 08:51 UhrLesedauer: 2 Min.
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US-Präsident Donald Trump: Die Auswirkungen seiner Zollpläne sind umstritten. (Quelle: IMAGO/Francis Chung/imago)
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Trumps Zollpolitik bringt den Welthandel durcheinander. Doch auch im eigenen Land droht Ärger, denn beliebte Produkte werden wahrscheinlich teurer.

US-Präsident Donald Trump hat quasi die gesamte Welt mit Zöllen belegt. Zur Begründung führt er die angebliche unfaire Behandlung der Vereinigten Staaten durch die anderen Länder an.

Dabei hat er wiederholt betont, dass die amerikanische Bevölkerung keine Preisanstiege wegen der Zölle befürchten müsse. Auch am Mittwoch argumentierte das Weiße Haus so und berief sich dabei auf eine Aussage der ehemaligen Finanzministerin Janet Yellen. "Ich glaube nicht, dass die amerikanischen Verbraucher einen nennenswerten Preisanstieg erleben werden", hatte sie im vergangenen Jahr behauptet.

Experten hingegen sind skeptisch, wie befreiend Trumps "Befreiungstag" tatsächlich sein wird. Denn die USA importieren einige beliebte Waren fast ausschließlich aus dem Ausland. Hier dürften die hohen Zölle deutlich zu spüren sein und entsprechend an die Kunden weitergegeben werden. Das Magazin "Forbes" hat eine Liste zusammengestellt, welche Alltagsprodukte wahrscheinlich betroffen sein werden.

Diese Produkte könnten teurer werden

Kaffee: Etwa 80 Prozent der in die USA eingeführten Kaffeebohnen stammen aus Lateinamerika, und die meisten Kaffeeeinfuhren kommen nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ab 2023 aus Brasilien und Kolumbien. Für beide Länder gelten nun zehn Prozent Zölle.

Schokolade: Kakaobohnen, die zur Herstellung von Schokoladenprodukten verwendet werden, werden größtenteils aus Côte d'Ivoire, Ecuador und Ghana importiert, für diese Länder gelten nun Zollsätze von 21 und 10 Prozent.

Olivenöl: Der Großteil des Olivenöls wird aus den europäischen Ländern Spanien, Italien und Griechenland, sowie aus der Türkei und Argentinien importiert. Für die EU werden nun 20 Prozent, in den anderen Ländern zehn Prozent Zoll erhoben.

Wein: Die USA importieren viel Wein aus der EU. Darauf fällt nun künftig Zoll in Höhe von 20 Prozent an. Auf Weine aus dem Vereinigten Königreich, Neuseeland, Argentinien und Australien sind es zehn Prozent.

Reis: Laut dem amerikanischen Landwirtschaftsministerium kommen 60 Prozent der Reisimporte aus Thailand, Indien und Pakistan. Für Thailand und Pakistan gelten nun Zölle von 36, beziehungsweise 29 Prozent.

Schuhe: Allein 37 Prozent aller Schuhimporte in den USA kommen laut der Handelskommission aus China. Das Land wurde insgesamt mit einer kombinierten Steuer von 54 Prozent belegt.

Schmuck: Die USA sind einer der größten Abnehmer von indischem Schmuck und Edelsteinen. Hierauf werden nun 27 Prozent Zoll fällig.

Spielzeug: Der Spielzeughersteller Mattel hat bereits angedeutet, dass sich die hohen Zölle auf China auch auf die Preise der eigenen Produkte, dazu gehören etwa Barbie und Hot Wheels, auswirken könnten. Der Konzern bezieht etwa 40 Prozent seiner Waren aus chinesischer Produktion. Laut "Forbes" kommen rund 80 Prozent der Spielzeuge in den USA aus China.

Chinesische Onlineshops auch betroffen

Die Trump-Regierung kündigte am Mittwoch an, dass die Handelsregelung, die es Unternehmen erlaubte, Pakete im Wert von 800 Dollar oder weniger zollfrei in die USA zu schicken, ab dem 2. Mai abgeschafft wird. Die preisgünstigen Fast-Fashion-Händler Temu und Shein haben sich jahrelang auf diese Ausnahmeregelung verlassen.

Alle Waren, die bisher unter die Ausnahme fielen, werden nun mit zusätzlichen Gebühren in Höhe von etwa 30 Prozent ihres Wertes oder 25 US-Dollar pro Artikel belegt, so das Weiße Haus.

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