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US-Zölle: Börsenkurse geben nach, Goldpreis steigt weiter


Nach Zoll-Hammer
Goldpreis steigt auf Rekordhoch – Japans Nikkei bricht ein

Von t-online, wan

Aktualisiert am 03.04.2025 - 04:48 UhrLesedauer: 2 Min.
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Goldbarren liegen auf einem Tisch. Der Goldpreis ist nach der Ankündigung von neuen US-Zöllen erneut gestiegen. (Symbolbild) (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)
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Die angekündigten Zölle auf US-Importe haben die Börsianer nervös gemacht. Der Goldpreis klettert weiter nach oben.

Der Goldpreis hat nach der Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump ein neues Rekordhoch erreicht. Der Preis für eine Feinunze stieg zunächst auf 3.157,23 Dollar. "Die Vergeltungszölle sind deutlich aggressiver als erwartet", sagte der unabhängige Metallhändler Tai Wong gegenüber Reuters. "Die Aussichten für Gold sind hier hervorragend, mit 3.200 Dollar als neuem kurzfristigen Ziel."

Kurz vor der Einführung neuer US-Zölle drehten die Kurse an der Wall Street zunächst ins Plus. Viele Händler hofften offenbar auf niedrige Zölle. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 rückten am Mittwoch um jeweils rund ein halbes Prozent auf 42.166 und 5.664 Punkte vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte zunächst um knapp ein Prozent auf 17.596 Zähler. Allerdings schloss die US-Börse noch vor der Trump-Ansprache. Entsprechend änderten sich die Daten im nachbörslichen Handel. Die Dow-Futures fielen um mehr als 900 Punkte oder 2,19 Prozent. Die S&P 500-Futures sanken um 3,38 Prozent. Die Futures auf den Nasdaq 100 fielen um 4,28 Prozent.

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Händler warten auf Reaktionen betroffener Staaten

Die Händler an der Wall Street sind nervös. "Das ist das Worst-Case-Szenario, das der Markt erwartet hat, und das reicht aus, um die USA möglicherweise in eine Rezession zu stürzen, und deshalb sind die Futures so schwach", sagte Jay Hatfield, CEO von Infrastructure Capital Advisors, der Nachrichtenagentur Reuters. In New York notierte börsengehandelte Fonds auf währungsabhängigen Märkten brachen nach der Nachricht ein.

"Wir haben nur eine Seite der Geschichte, nämlich das, was wir tun. Die andere Seite der Geschichte ist, wie andere Länder auf das, was wir tun, reagieren", sagte Walter Todd, Chief Investment Officer bei Greenwood Capital in Greenwood, South Carolina. "Das ist also ein wichtiger Faktor dafür, wie der Markt das, was jetzt gesagt wird, letztlich verdaut", sagte er zu Reuters.

Börsenkurse in Japan brechen kurz nach Öffnung ein

Der japanische Aktienindex Nikkei ist im frühen Handel am Donnerstag um mehr als vier Prozent eingebrochen. Der Index fiel damit auf ein Achtmonatstief, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Reihe von Gegenzöllen angekündigt hatte, darunter eine Zollbelastung von 24 Prozent auf japanische Waren. Der Nikkei sank im frühen Handel um bis zu 4,6 Prozent und fiel zum ersten Mal seit dem 7. August auf 34.102,00 Punkte. Der breiter gefasste Topix verlor bis zu 4,3 Prozent.

Nur 20 Minuten nach Handelsbeginn lagen von den 225 Unternehmen im Nikkei 217 im Minus, während nur acht Gewinne verzeichneten. Unter den 33 Branchengruppen der Tokioter Börse bekamen die Banken mit einem Minus von sechs Prozent die schlechteste Bewertung. Ein starker Rückgang der Anleiherenditen im In- und Ausland verdüsterte die Aussichten für Einnahmen aus Krediten und Investitionen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
  • reuters.com: "Global markets unsettled by tariff fears" (englisch)

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