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Angriff am Mahnmal in Berlin – Tatverdächtiger in Karlsruhe vorgeführt


Syrer wollte Juden töten
Mutmaßlicher Messerangreifer wird Ermittlungsrichter vorgeführt

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 28.02.2025 - 16:53 UhrLesedauer: 1 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:250228-911-011129Vergrößern des Bildes
Der Tatverdächtige der Messerattacke am Holocaust-Mahnmal in Berlin: Am Freitag brachten Beamte den Mann zum Haftprüfungstermin beim Bundesgerichtshof. (Quelle: Uli Deck/dpa)
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Mit blutverschmierten Händen wird ein Mann am Holocaust-Mahnmal in Berlin festgenommen. Nach der U-Haft lässt ihn die Bundesanwaltschaft nun nach Karlsruhe einfliegen.

Knapp eine Woche nach der Messerattacke auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin ist der Tatverdächtige nun in Karlsruhe dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt worden. Der 19-jährige Syrer wurde am Freitagabend in einem neuen Haftbefehl der Bundesanwaltschaft in Vollzug gesetzt, wie die Behörde mitteilte.

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Die oberste Anklagebehörde Deutschlands wirft dem Verdächtigen versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Er soll den Besucher aus Spanien im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals von hinten mit einem Messer attackiert haben. Das 30-jährige Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste notoperiert werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Radikal-islamistischer Hintergrund vermutet

Wenige Stunden nach der Tat wurde der tatverdächtige anerkannte syrische Flüchtling mit blutverschmierten Händen in der Nähe der Gedenkstätte festgenommen. In seinem Rucksack fand man neben dem mutmaßlichen Tatmesser auch einen Koran, einen Zettel mit Koranversen sowie einen Gebetsteppich. Der Mann kam daraufhin in Untersuchungshaft.

Drei Tage nach dem Angriff übernahm die Bundesanwaltschaft wegen der besonderen Bedeutung des Falles die Ermittlungen von der Generalstaatsanwaltschaft Berlin. Die Karlsruher Behörde geht davon aus, dass der Beschuldigte die Ideologie des "Islamischen Staates" (IS) teilt und aus einer radikal-islamistischen sowie antisemitischen Überzeugung heraus gehandelt hat, die sich gegen die freiheitliche Gesellschaftsform in Deutschland richtet.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Transparenzhinweis

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