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Bundesliga: Leverkusen siegt spät in Heidenheim und bleibt an Bayern dran


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Leverkusen trifft ganz spät – und bleibt an Bayern dran

Von sid, dpa, Kgl

Aktualisiert am 05.04.2025 - 17:53 UhrLesedauer: 4 Min.
Jubel bei Bayer Leverkusen: Sie wollen zum zweiten Mal in Folge deutscher Meister werden.Vergrößern des Bildes
Jubel bei Bayer Leverkusen: Sie wollen zum zweiten Mal in Folge deutscher Meister werden. (Quelle: Heiko Becker/reuters)
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Nach dem Sieg der Bayern gegen Augsburg wollte Leverkusen nachziehen. Lange sah es nach einem bitteren Patzer aus – doch dann folgte doch noch die Erlösung.

Bayer Leverkusen hat im Rennen um die deutsche Meisterschaft einen bitteren Rückschlag nur knapp vermieden. Beim 1. FC Heidenheim kam die Elf von Trainer Xabi Alonso durch einen Treffer in der Nachspielzeit zu einem denkbar knappen 1:0-Erfolg. Dabei brachte die "Werkself" über die vollen 90 Minuten kaum Torchancen zustande. Ein Punkt für tapfer kämpfende Heidenheimer wäre durchaus verdient gewesen. Doch Emiliano Buendía traf die Gastgeber mit einem sehenswerten Distanzschuss ins Herz.

Sechs Spieltage vor Schluss haben die Leverkusener im Meisterkampf damit weiter sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer FC Bayern.

Der VfB Stuttgart hat derweil einen deutlichen 4:0-Erfolg gegen Abstiegskandidat VfL Bochum gefeiert. In den weiteren Spielen setzte sich RB Leipzig gegen die TSG Hoffenheim durch und Mainz patzt gegen Kiel. Borussia Dortmund gewann mit 4:1 beim SC Freiburg, den Spielbericht dazu lesen Sie hier.

1. FC Heidenheim – Bayer Leverkusen

Alonso hatte nach dem schwachen Auftritt beim Halbfinal-Aus im DFB-Pokal in Bielefeld auf eine "Reaktion" seiner Mannschaft gehofft, und auch die letzte verbliebene Titelchance hatte der Double-Sieger der vergangenen Saison längst nicht aufgegeben. "Unser Ziel, unsere Aufgabe ist ganz klar: Wir wollen Spiel für Spiel gehen, aber alle gewinnen, um eine Chance zu haben", sagte Alonso.

In Heidenheim tat sich seine Mannschaft jedoch von Beginn an schwer. Die Leverkusener, die wohl zum vorerst letzten Mal ohne den verletzten Florian Wirtz auskommen mussten, kamen gegen hellwache Gastgeber offensiv kaum zur Entfaltung – und präsentierten sich defensiv wie schon unter der Woche immer wieder anfällig.

Adrian Beck (11.) hatte für Heidenheim, das auf seinen angeschlagenen Torjäger Budu Siwsiwadse verzichten musste, die erste große Chance zur Führung. Doch dabei blieb es nicht: Frans Krätzig (18.), Benedikt Gimber (26.) mit einem Latten- und Pfostentreffer aus kurzer Distanz und Marvin Pieringer (32., 33.) vergaben allesamt beste Möglichkeiten.

Pl.MannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.Form
1
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Bayern
28215281:27+5468
2
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Leverkusen
28188263:34+2962
3
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Frankfurt
28146855:42+1348
4
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Mainz
28137846:32+1446
5
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Leipzig
28129744:35+945
6
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Gladbach
271341044:40+443
7
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Freiburg
281261038:44-642
8
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Dortmund
281251152:43+941
9
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Stuttgart
281171051:44+740
11
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Augsburg
28109931:39-839

Von Leverkusen kam derweil nichts, im Gegenteil: Mit teils haarsträubenden Fehlpässen leitete die Werkself selbst Heidenheimer Konter ein, fand gegen Aggressivität und Einsatz des FCH, der darüber hinaus auch spielerisch deutlich mehr zu bieten hatte, schlicht keine Mittel. Entsprechend glücklich war für Bayer das 0:0 zur Halbzeit.

Nach der Pause gelang es Leverkusen zwar zunehmend, die Partie ausgeglichener zu gestalten, von Spielkontrolle oder Torgefahr war die Werkself jedoch weiterhin weit entfernt. Vielmehr schienen die Gäste nun darauf bedacht, Heidenheim nicht zu noch mehr Chancen kommen zu lassen. Dann schlug Leverkusen doch noch zu.

VfL Bochum – VfB Stuttgart

Nach dem Einzug ins Pokalfinale hat der VfB Stuttgart auch seine Durststrecke in der Bundesliga beendet – und dem VfL Bochum einen schweren Schlag versetzt. Drei Tage nach dem 3:1 im Halbfinale gegen RB Leipzig setzte sich der Vizemeister souverän mit 4:0 (2:0) im Ruhrstadion durch und verbuchte den ersten Dreier nach sechs erfolglosen Ligaspielen.

Für die schwachen Bochumer wird es im Abstiegskampf wieder prekärer: Nach vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen droht der Aufschwung unter Trainer Dieter Hecking zu verpuffen. Die Heimstärke des VfL gehört nach nur einem Sieg in den vergangenen sechs Partien mehr und mehr der Vergangenheit an.

Jeff Chabot (8.) und Ermedin Demirović (11.) sorgten schon früh für eine beruhigende Gästeführung. Demirović entschied bereits kurz nach der Halbzeit mit seinem zwölften Saisontor (48.) das weitgehend einseitige Spiel und legte noch seinen dritten Treffer nach (85.).

RB Leipzig – TSG Hoffenheim 3:1

RB Leipzig hat Interimstrainer Zsolt Löw einen erfolgreichen Einstand beschert. Drei Tage nach dem Halbfinal-Aus im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart siegten die Sachsen nach langer Überzahl gegen die TSG Hoffenheim mit 3:1 (2:1) und feierten einen wichtigen Erfolg im Kampf um das internationale Geschäft.

Benjamin Šeško (24.), Ridle Baku (43.) und der eingewechselte Yussuf Poulsen (84.) brachten in einem Spiel der Torwartfehler den zwölften Saisonsieg der Leipziger, die sich für die erneute Qualifikation für die Champions League steigern müssen. Die TSG, für die Löw einst als Spieler auflief, ist seit vier Spielen sieglos und steckt weiter im Abstiegskampf. Tom Bischof (11.) hatte die Kraichgauer in Führung gebracht. Leo Østigård (28.) sah nach einer Notbremse am enteilenden Loïs Openda die Rote Karte.

FSV Mainz 05 – Holstein Kiel 1:1

Holstein Kiel hat trotz eines couragierten Auftritts nicht den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf landen können, mit dem 1:1 (1:0) beim Europa-Anwärter FSV Mainz 05 aber ein weiteres Lebenszeichen gesendet. Vor 32.500 Zuschauern brachte Alexander Bernhardsson die Gäste in der 34. Minute mit einem Traumtor in Führung, doch Nelson Weiper (75.) riss den Aufsteiger aus seinen zarten Sieg-Träumen.

Mit 18 Punkten bleiben die Kieler, bei denen Trainer Marcel Rapp unter der Woche seinen Vertrag vorzeitig bis zum Sommer 2028 verlängert hatte, Schlusslicht. Der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt vier Zähler. Die Mainzer halten mit 46 Punkten als Tabellenvierter weiter Kurs auf einen internationalen Wettbewerb.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID und dpa
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