Effenberg über Abschied vom FC Bayern "Das wäre nicht das gewesen, was Müller sich vorstellt"

Nach 25 Jahren im Verein wird Thomas Müller den FC Bayern München im Sommer verlassen. Stefan Effenberg hat eine deutliche Meinung zur Entscheidung und erklärt den Vorteil.
Stefan Effenberg bedauert den Abschied von Thomas Müller vom FC Bayern München. "Das ist eine Entscheidung des FC Bayern, die man akzeptieren und respektieren muss", sagt Effenberg zwar im Gespräch mit t-online. "Ich sage aber auch: Ich hätte Thomas Müller gerne noch ein weiteres Jahr in München gesehen", so der 56-Jährige.
Effenberg betont dabei allerdings die aktuelle Situation des Klub-Urgesteins: "Mit so wenig Spielzeit, wie er sie aktuell nur bekommt unter Trainer Vincent Kompany, wäre das im kommenden Jahr nicht das gewesen, was er sich vorstellt."
"Gut, dass jetzt Klarheit herrscht"
Die Nachricht komme immerhin zu einem richtigen Zeitpunkt: "Es ist gut, dass jetzt Klarheit herrscht", meint der t-online-Kolumnist. "Für den FC Bayern wie auch für Thomas Müller selbst war es wichtig, den anhaltenden Spekulationen ein Ende zu machen – gerade in dieser entscheidenden Phase der Saison, wo es um die deutsche Meisterschaft und vor allem um das 'Finale dahoam' in der Champions League geht."
Von der Erklärung des 35-Jährigen zeigt sich Effenberg indes bewegt: "Sein Post bei Instagram und die Worte, die er dort gewählt hat, haben mich sehr berührt. Er ist eine Legende des FC Bayern, eine echte Klub-Ikone."
- Telefonat mit Stefan Effenberg