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Susie Wolff: Die berühmte Frau von Mercedes-Teamchef Toto Wolff


Motorsport-Powercouple
Das ist die berühmte Frau von Mercedes-Boss Toto Wolff

Von t-online, Kgl

Aktualisiert am 27.03.2025Lesedauer: 3 Min.
Toto Wolff (rechts) mit seiner Frau Susie: Beide nehmen im Motorsport wichtige Positionen ein.Vergrößern des Bildes
Toto Wolff (rechts) mit seiner Frau Susie: Beide nehmen im Motorsport wichtige Positionen ein. (Quelle: Justin Ng / Avalon/imago-images-bilder)
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Als Mercedes-Teamchef zählt Toto Wolff zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Formel 1. Doch auch seine Frau ist im Rennsport eine Berühmtheit.

Auch im Jahr 2025 ist die Formel 1 immer noch ein Männersport. Alle 20 Fahrer? Männer. Alle 10 Teamchefs? Männer. Doch an der Seite eines der bekanntesten Männer des Sports ist eine Frau, die genau das versucht zu ändern.

Seit 2013 steht Toto Wolff an der Spitze des Mercedes-Rennstalls in der Formel 1. Zwischen 2014 und 2021 gewann er mit dem Team acht Konstrukteurstitel und sieben Fahrerweltmeisterschaften in Folge. Damit ist er einer der erfolgreichsten Teamchefs in der Historie der Formel 1.

Rennsportkarriere startete mit acht Jahren

Dabei stets an seiner Seite: seine Frau Susie – und die schrieb ebenfalls Geschichte. Susie Wolff hat den Rennsport ebenfalls im Blut, denn schon ihre Eltern besaßen einen Motorradladen.

Ihre eigene Rennsportkarriere begann die Schottin im Alter von acht Jahren im Kartsport. Im Jahr 2001, mit 18 Jahren, stieg Wolff in die Formel Renault auf und fuhr dort das erste Mal in einem Formel-Rennwagen. Nach drei Jahren dort machte sie 2005 den nächsten Schritt in die Formel 3, wo sie jedoch nur ein Jahr verbrachte.

Die längste Zeit ihrer aktiven Karriere verbrachte sie in der Folge in der deutschen Rennserie DTM, wo sie zwischen 2006 und 2012 aktiv war. Zu dieser Zeit lernte sie auch Toto Wolff kennen. Das Paar verlobte sich nach nur acht Monaten Beziehung und heiratete 2011 auf der italienischen Insel Capri.

In der Formel 1 schrieb sie Geschichte

Sportlich zog es Wolff kurz danach in die Formel 1. Dort wurde sie 2012 Testfahrerin beim Williams-Rennstall und bekam 2014 dann die Gelegenheit, in die Geschichte des Sports einzugehen. Beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone absolvierte sie für Williams eins der Freien Trainings und wurde damit zur ersten Frau seit 22 Jahren, die aktiv an einem Formel-1-Rennwochenende teilnahm.

Innerhalb der nächsten zwei Jahre absolvierte Wolff noch einige weitere Testfahrten und Trainingsessions für Williams, bevor sie im November 2015 das Ende ihrer aktiven Karriere verkündete.

Seither engagiert sich Wolff dafür, dass auch in Zukunft Fahrerinnen eine Hauptrolle in der Formel 1 spielen. So gründete sie nach ihrem Rücktritt die Initiative "Dare To Be Different", die sich für einen höheren Anteil Frauen im Motorsport einsetzt. Zwischen 2018 und 2022 war sie zudem Teamchefin eines Formel-E-Teams. Seit 2023 ist sie nun Managing Director der F1-Academy – eine Nachwuchsserie ausschließlich für Frauen, die Rennfahrerinnen den Weg in die Formel 1 erleichtern soll.

Zusammen trotzten sie auch einigen Widerständen

Toto Wolff präsentiert sich dabei äußerst stolz auf seine Frau. In einem Interview mit ESPN gab der Mercedes-Teamchef und einstige Rennfahrer zu, dass seine Frau definitiv die bessere Autofahrerin sei. "Darauf bin ich stolz. Sie ist eine der schnellsten Frauen im Rennsport und sie leitet jetzt die F1-Academy brillant. Das ist etwas, wo ich als Ehemann sehr stolz auf sie bin."

Zusammen musste das Paar auch schon einiges aushalten. So leitete der internationale Automobilverband Fia 2023 plötzlich Ermittlungen gegen Susie Wolff ein. Der Vorwurf: Als Mitglied des Formel-1-Managements (in ihrer Rolle bei der F1-Academy) habe sie vertrauliche Informationen an ihren Ehemann weitergegeben. Der Vorwurf basierte jedoch wohl nur auf einem einzigen Medienbericht, sodass die Ermittlungen nach nur zwei Tagen wieder eingestellt wurden. Susie Wolff wehrte sich auch gerichtlich gegen den entstandenen Imageschaden.

Bald könnte sie selbst bei der Fia in der Verantwortung stehen. Gerüchten zufolge soll sie nämlich eine Kandidatur für die Fia-Präsidentschaft gegen Amtsinhaber Mohammed bin Sulayem anstreben. Die Wahlen stehen im Dezember 2025 an.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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