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Deutscher Fabian Schmidt meldet sich aus US-Abschiebehaft


In Zelle mit Schwerkriminellen
Deutscher meldet sich aus US-Abschiebehaft

Von t-online
Aktualisiert am 05.04.2025 - 08:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Fabian Schmidt (34): Er wurde von US-Behörden festgenommen – bislang ohne offizielle Begründung.Vergrößern des Bildes
Fabian Schmidt (34): Er wurde von US-Behörden festgenommen – bislang ohne offizielle Begründung. (Quelle: privat)
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Ein Deutscher wird trotz Aufenthaltserlaubnis in den USA festgehalten. Seine Familie teilte jetzt eine Botschaft.

Der in US-Abschiebehaft sitzende Deutsche Fabian Schmidt hat sich mit einer Botschaft an seine Unterstützer gewandt. Der 34-Jährige lebt seit Jahren in den USA – nun sitzt er hinter Gittern. Die Hintergründe seines Falls bleiben weiter unklar.

In dem Schreiben, das seine Mutter verbreitet hat, erklärt Schmidt: "Sie können mir meine Freiheit nehmen, aber sie werden mir niemals meine Würde, meine Liebe, mein Mitgefühl, meine Leidenschaft und meinen Antrieb nehmen." Er teilt die Zelle nach eigenen Angaben mit Kriminellen, die schwere Verbrechen begangen hätten. Dennoch wolle er standhaft bleiben.

Anwalt: "Das ist wahrlich eine Schande"

Schmidt war am 7. März am Flughafen in Boston festgenommen worden. Inzwischen sitzt er in einer Einrichtung im US-Bundesstaat Rhode Island. Das Auswärtige Amt bestätigte, in Kontakt mit dem Betroffenen, den Angehörigen, seinem Rechtsbeistand und den US-Behörden zu stehen. Sein Anwalt kritisierte deren unangemessene Härte. "Herr Schmidt wurde zunächst von Freitag bis Dienstag unnötig lange festgehalten. Das ist wahrlich eine Schande. Und ich bin fassungslos darüber, wie er behandelt wurde. Es wurden unverhältnismäßige Vernehmungstaktiken angewandt", sagte David Keller im Interview mit t-online vor wenigen Tagen.

Der Deutsche lebt seit 2007 in den USA und besitzt eine Greencard. Bei seiner Festnahme soll er nach eigenen Angaben angeschrien und zur Entkleidung gezwungen worden sein. Später sei er erkrankt und in eine Klinik gebracht worden.

Nach Informationen seiner Familie ging es bei der Befragung wiederholt um ein altes Cannabisdelikt. Dieses Verfahren sei aber eingestellt worden. Das US-Heimatschutzministerium reagierte nicht auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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