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Porsche 911 Carrera S: Facelift bringt 30 PS mehr


Frischzellenkur
30 PS mehr für den Porsche 911 Carrera S

Von t-online, ccn

Aktualisiert am 03.04.2025 - 07:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Porsche 911 Carrera SVergrößern des Bildes
Noch digitaleres Cockpit und erstarkter Motor: Der Porsche 911 Carrera S bekommt ein Facelift. (Quelle: Porsche AG/dpa-tmn/dpa-bilder)
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Nachdem Porsche im vergangenen Jahr mit dem Facelift des 911 begonnen hat, kommen jetzt die vielen Ableger dran. Als Nächstes ist der Carrera S an der Reihe. Eine Sache fehlt.

Porsche treibt die Erneuerung der 911-Familie voran. Nachdem der Sportwagenhersteller im vergangenen Jahr bereits das Basismodell, den Carrera T, den GTS und den GT3 aktualisiert hat, geht es in diesem Frühjahr mit dem 911 Carrera S weiter. Er sortiert sich unter dem GTS ein.

Neben den von den anderen Modellvarianten bekannten Retuschen am Design (zum Beispiel bei den Scheinwerfern und Schürzen) und einer digitalen Aufwertung des Innenraums gibt es für den Carrera S zudem einen stärkeren Motor. Der 3,0 Liter große Sechszylinder-Boxer leistet jetzt 480 PS – das sind 30 mehr als bisher. Zudem versprechen die neuen Turbolader mehr Effizienz, sodass jetzt Normverbrauchswerte ab 10,3 Litern möglich sein sollen.

Hinzu kommen etwa Bremsen mit rot leuchtenden Sätteln und mehr Biss, ein Sportfahrwerk mit noch einmal einem Zentimeter weniger Bodenfreiheit sowie eine optionale Keramikbremse und ein Sportauspuff.

Tempo 308 – und binnen 3,3 Sekunden von null auf 100 km/h

Der 911 S beschleunigt mit diesem Paket in bestenfalls 3,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht maximal bis zu 308 km/h.

Fahrerisch ist er ein ausgesprochen einnehmendes Wesen – auch wenn man sehr genau in sich hineinfühlen muss, um die Unterschiede zum Vorgänger herauszufahren. Engagiert greift man als Fahrer ins Lenkrad, nähert sich Kurve für Kurve der Ideallinie, bremst später, beschleunigt früher und lässt dabei die Füße über die Pedale fliegen – bis die Hand auf dem Mitteltunnel enttäuscht ins Leere greift. Denn ausgerechnet der Handschalter ist mit dem Facelift Geschichte und statt eines echten Wählhebels ragt für die Automatik nur noch ein kleiner Stummel aus der aufgeräumten Konsole.

Das Coupé kostet dem Hersteller zufolge 154.800 Euro oder als Cabrio 169.000 Euro. Als Targa wird der Carrera S nicht angeboten. Aber sind der Leistungssprung und das S im Kürzel einen Preissprung von 26.000 Euro gegenüber dem 911 Carrera wirklich wert? Das muss in dieser Preisklasse jeder für sich entscheiden – aber bei einem Sportwagen spielt die Psychologie mindestens eine genauso große Rolle wie die Physik.

Abgeschlossen ist die Modellpflege damit noch nicht. Schließlich warten unter anderem der Turbo und der Turbo S noch auf ihre Frischzellen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen SP-X und dpa
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