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Dax stürzt: Trumps Zollpläne erschüttern Aktienmärkte weltweit


Tiefster Stand seit Wochen
Dax sackt nach Zollplänen von Trump ab

Von dpa
03.04.2025 - 10:52 UhrLesedauer: 1 Min.
New York Stock Exchange: Die Börsen werden weltweit auch durch die Politik von US-Präsident Donald Trump beunruhigt.Vergrößern des Bildes
Die Börsen werden weltweit durch die Politik von US-Präsident Donald Trump beeinflusst. (Quelle: Seth Wenig/ap)
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Die weltweiten Aktienmärkte erlitten durch Trumps riesiges Zollpaket deutliche Verluste. Der Dax fiel auf den tiefsten Stand seit Langem.

Die Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump haben am Donnerstag die Aktienkurse kräftig ins Minus gedrückt. Der Dax rutschte zum Auftakt auf den tiefsten Stand seit Anfang Februar. Zuletzt verlor der deutsche Leitindex 2,3 Prozent auf 21.873 Punkte.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank um 2,44 Prozent auf 26.824 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor ebenfalls über zwei Prozent. Stephen Dover, Marktstratege bei Franklin Templeton, sprach vom Ende der Freihandelsära. Die Zölle von Trump seien insgesamt viel höher als erwartet. Gefragt waren in diesem Umfeld als sichere Häfen geltender Anlagen wir Gold und Staatsanleihen.

Mit dem Zollpaket gehen Konjunktursorgen einher. Die Notenbanken könnten durch lockere zins- und geldpolitische Maßnahmen einen Teil der konjunkturellen Folgen abpuffern, sagte Börsenexperte Andreas Lipkow. Sie seien jedoch in dem engen Korsett der Inflationsentwicklung gefangen, welches durch die Strafzölle ebenfalls beeinflusst werde.

Trump schockt Börsen weltweit

Wochenlang hatte US-Präsident Donald Trump mit einem umfassenden XXL-Zollpaket gedroht. Seine am Vorabend präsentierten Pläne sind nicht nur komplex, sondern auch beispiellos in ihrem Umfang. Weltweit reagierten die Börsen darauf mit hohen Verlusten.

Die USA belegen ab Samstag Einfuhren aus allen Ländern pauschal mit Zöllen von zehn Prozent. Zudem kündigte die US-Regierung einen komplexen Mechanismus wechselseitiger Zölle an, der für viele Länder höhere Abgaben vorsieht. Für die Europäische Union heißt das, dass Exporte ihrer Mitgliedsländer in die Vereinigten Staaten ab kommender Woche mit einem Zoll von 20 Prozent belegt werden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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