Verstoß gegen "Grundregeln guten Verhaltens" Uefa bestraft DFB-Star nach Kopf-ab-Geste

Die Uefa hat mehrere Spieler von Real für ihr Verhalten im Champions-League-Spiel gegen Atlético sanktioniert. Die verhängten Strafen fallen dabei unterschiedlich aus.
Antonio Rüdiger bleibt Real Madrid im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Arsenal am 8. April erhalten – trotz einer Sperre. Der deutsche Nationalspieler wurde von der Uefa zwar "wegen Verstoßes gegen die Grundregeln guten Verhaltens" bestraft. Er muss seine für ein Spiel ausgesprochene Sperre jedoch nur dann antreten, wenn es innerhalb eines Jahres zu einem weiteren Vorfall kommt. Zusätzlich wurde gegen Rüdiger eine Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro verhängt.
Der 32-Jährige hatte sich im Rückspiel gegen Stadtrivale Atlético Madrid nach dem gewonnenen Elfmeterschießen im Eifer des Gefechts dazu hinreißen lassen, mit seinem rechten Daumen die eine Kopf-ab-Geste zu machen.
Auch zwei von Rüdigers Teamkollegen wurden wegen Fehlverhaltens sanktioniert. Frankreichs Stürmerstar Kylian Mbappé kassierte genau wie Rüdiger eine Sperre von einem Spiel auf Bewährung (ein Jahr) sowie eine 30.000-Euro-Geldstrafe. Mittelfeldspieler Daniel Ceballos kam glimpflicher davon: Der Spanier muss lediglich eine Geldbuße in Höhe von 20.000 Euro zahlen. Ohne jegliche Sanktion blieb hingegen Vinícius Junior – obwohl auch sein Verhalten nach Abpfiff Gegenstand der Diskussionen war.
Atlético und die Fans des gastgebenden Klubs hatten sich von den Jubelszenen der Real-Profis provoziert und beleidigt gefühlt. Die Europäische Fußball-Union Uefa hatte nach eigener Aussage einen Ethik- und Disziplinar-Inspektor ernannt, um das Verhalten zu untersuchen.
- Mit Material der Nachrichtenagenturen SID und dpa
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