Nach Rose-Rauswurf Ex-Salzburg-Trainer wohl Kandidat in Leipzig

RB Leipzig braucht bald wieder einen neuen Cheftrainer. Ob Interimscoach Löw länger bleibt, ist offen. Nun kursiert der Name einer Person, die sich im Kosmos von Red Bull bestens auskennt.
Matthias Jaissle steht offenbar auf dem Zettel von RB Leipzig. Der aktuell in Saudi-Arabien tätige Trainer soll laut einem Bericht der "Bild" diesen Sommer ein möglicher Kandidat für den Bundesligisten sein.
Jaissle, derzeit Chefcoach beim Klub Al-Ahli, war im Juli 2023 vom österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg in die Saudi Professional League gewechselt. Am Samstag wird der frühere Verteidiger, der wegen einer chronischen Achillessehnenverletzung seine Profi-Laufbahn bereits mit 25 Jahren beenden musste, 37 Jahre alt.
Während seiner Zeit in Salzburg gewann Jaissle 2022 das Double und holte 2023 erneut die Meisterschaft. Zwischen 2015 und 2017 war er zudem als Co-Trainer von Sebastian Hoeneß im Nachwuchsbereich von RB Leipzig tätig. Die Verbindung zum Klub besteht also schon länger.
Jaissle gilt als bestbezahlter deutscher Trainer
Wie das Boulevardblatt weiter berichtet, gilt Jaissle als derzeit bestbezahlter deutscher Trainer – sein Vertrag in Saudi-Arabien läuft noch bis Ende Juni 2026. Dennoch soll es ihn zurück nach Europa ziehen. Insbesondere Mario Gomez, Technischer Direktor bei RB Leipzig, und Geschäftsführer Marcel Schäfer sollen dem Bericht zufolge viel von ihm halten.
Nach der Trennung von Marco Rose hatte Zsolt Löw das Traineramt bei den Leipzigern zunächst bis zum Saisonende übernommen. In seinem ersten Spiel an der Seitenlinie verpassten die Sachsen den Einzug ins Pokalfinale: Am Mittwoch verloren sie beim VfB Stuttgart mit 1:3.
Ob Löw über den Sommer hinaus bleibt, ist offen. In der Bundesliga liegt RB aktuell auf Rang sechs, drei Punkte hinter dem angestrebten Champions-League-Platz vier.
- Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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