Europaweite Aktion "Raserstrecken" im Visier: Polizei in NRW kontrolliert

Bei einer europaweiten Kontrollwoche setzt die Polizei auf Tempoüberwachung. In Aachen nehmen die Beamten besonders gefährliche Strecken ins Visier.
Bei einer europaweiten Aktionswoche vom 7. bis 13. April rückt die Polizei Temposünder stärker in den Fokus. Die Kampagne wurde vom Netzwerk Roadpol angestoßen, das Polizeibehörden in ganz Europa verbindet. Ziel ist es, vor allem schwere Unfälle zu verhindern. Das teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium am Donnerstag (3. April) mit.
In Nordrhein-Westfalen gehört überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin zu den Hauptursachen für Verkehrsunfälle. Deshalb beteiligen sich auch die dortigen Behörden an der Roadpol-Woche – ebenso wie an einer weiteren Kontrollaktion vom 4. bis 10. August.
Aachener Polizei nennt konkrete Schwerpunkte
Das Polizeipräsidium Aachen kündigte an, sich gezielt auf Straßen mit hohem Unfallaufkommen und Geschwindigkeitsüberschreitungen zu konzentrieren. "Zusätzlich werden bekannte 'Raserstrecken' ins Visier genommen", erklärte ein Sprecher der Behörde. Ziel sei es, die Zahl schwerer Unfälle zu senken.
Am 9. April plant Roadpol zudem einen europaweiten "Speed-Marathon". NRW beteiligt sich an dieser Teilaktion allerdings nicht. Nach Angaben des Innenministeriums hatte das Land bereits in der Vergangenheit umfangreiche 24-Stunden-Kontrollen durchgeführt – oft mit hohem Personalaufwand. Jede der 47 Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen entscheidet eigenständig über Umfang und Schwerpunkt ihrer Maßnahmen.
- Nachrichtenagentur dpa
- Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.