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USA: Lehrerin soll 15-jährigen Schüler sexuell missbraucht haben


"Ich glaube, ich muss mich übergeben"
US-Lehrerin soll Beziehung zu 15-Jährigem geführt haben – Tränen bei Festnahme

Von t-online, aj

Aktualisiert am 02.04.2025 - 08:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Christina F.: Schwere Vorwürfe gegen eine Lehrerin aus Illinois.Vergrößern des Bildes
Christina F.: Schwere Vorwürfe gegen eine Lehrerin aus Illinois. (Quelle: dupagecounty.gov)
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Eine Lehrerin soll einen Schüler in den USA im Klassenzimmer sexuell missbraucht haben. Der Fall erregt landesweit Aufregung.

Eine 30-jährige Lehrerin aus dem US-Bundesstaat Illinois steht im Verdacht, einen 15-jährigen Schüler sexuell missbraucht zu haben. Laut einem Bericht der örtlichen Sheriffsbehörde soll sich der mutmaßliche Missbrauch im Dezember 2023 vor Beginn des Unterrichts in einem Klassenzimmer einer Förderschule ereignet haben.

Die Vorwürfe kamen US-Medienberichten zufolge ans Licht, nachdem die Mutter des Jungen verdächtige Nachrichten in dessen iCloud-Konto entdeckt hatte. Die Lehrerin und der Schüler sollen sich über Textnachrichten ihre Liebe gestanden und explizit über sexuelle Handlungen gesprochen haben. Auch von einer Beziehung sei die Rede gewesen.

In einer der Nachrichten soll die damals 28-Jährige geschrieben haben: "Ich liebe dich sooooo sehr, Baby … Auch wenn dieser Morgen kurz war, war er perfekt." Die Mutter entdeckte die Nachrichten demnach, als sie ihrem Sohn ein neues Smartphone einrichtete. Sie stellte ihn zur Rede und ging mit ihm zur Polizei.

Die Lehrerin wurde dem Bericht der Behörden zufolge am 16. März bei einer Verkehrskontrolle in einem Vorort von Chicago festgenommen. Gegen sie wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs und sexueller Nötigung ermittelt. Laut Anklageschrift weist die inzwischen 30-Jährige die Vorwürfe zurück.

Bodycam-Aufnahmen dokumentieren Festnahme

Inzwischen kursieren Videoaufnahmen der Festnahme – offenbar von der Bodycam eines Polizeibeamten. Demnach wurde die Frau von der Polizei gestoppt, als sie mit ihrem Ehemann im Auto unterwegs war. Auf den Aufnahmen wirkt sie verwirrt und emotional aufgelöst. "Ich habe solche Angst", sagt sie in dem Video, "Ich glaube, ich muss mich übergeben." Weiter fragt sie, ob ihr Ehemann mitkommt, und: "Bin ich in Schwierigkeiten? Ich bin gerade völlig verloren." Sie schnappt nach Luft und weint, als sie in Handschellen auf dem Rücksitz des Polizeiautos sitzt.

Bei ihrer polizeilichen Vernehmung erklärte sie laut einem Bericht der "New York Post", sie sei das Ziel einer Erpressung der Angeklagten. Der Schüler habe demnach ihr Handy unbemerkt entsperrt, sich selbst eine Nachricht geschickt und diese anschließend gelöscht. Die Lehrerin habe sich laut Bericht außerdem als Opfer von Vorurteilen beschrieben, da sie "gut aussehe" und der Schüler ihr "zu viel bedeutet" habe.

Nach ihrer Festnahme wurde Christina F. gegen Kaution freigelassen. Sie darf keinen Kontakt zu Minderjährigen aufnehmen und die Schule nicht betreten. Medienberichten zufolge wurde sie vom Dienst suspendiert. Die Staatsanwaltschaft erklärte, F. habe seit Herbst 2020 an der Schule unterrichtet und seit August 2021 die Fußballteams der Jungen und Mädchen trainiert.

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