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US-Zölle: Im Senat stimmen Republikaner gegen Trump


Newsblog zur US-Politik
Senat will Kanada-Zölle stoppen – mit Stimmen der Republikaner

Von t-online, aj, jaf

Aktualisiert am 03.04.2025 - 22:20 UhrLesedauer: 9 Min.
Für mehr Waffen: Trump will mehr Menschen gegen "das Böse" bewaffnen.Vergrößern des Bildes
Donald Trump: Republikaner haben gegen seine Zölle gestimmt. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa./dpa)
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US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle angekündigt. Im US-Senat regt sich Widerstand, auch bei seinen Parteikollegen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

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US-Außenminister Rubio: "Wir werden in der Nato bleiben"

Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten hat US-Außenminister Marco Rubio ein klares Bekenntnis seines Landes zur Nato abgegeben. "Wir werden in der Nato bleiben", sagte Rubio bei einem Treffen der Nato-Außenminister am Donnerstag in Brüssel. Gleichzeitig forderte er von den Nato-Mitgliedern, ihre Militärausgaben auf fünf Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu steigern – und schloss dabei sein eigenes Land mit ein. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hohe Gegenzölle: Kanada reagiert deutlich auf Trumps Zollhammer

Kanada reagiert im Handelskrieg auf US-Präsident Donald Trump und verhängt Gegenzölle auf bestimmte Fahrzeugimporte aus den Vereinigten Staaten. Ottawa werde alle Autos, die nicht im Rahmen des nordamerikanischen Handelspaktes USMCA produziert wurden, mit 25 Prozent Einfuhrgebühren belegen, kündigte der kanadische Ministerpräsident Mark Carney an.

Anleger besorgt: Ölpreise geben plötzlich stark nach

Die Ölpreise haben am Donnerstag mit einem kräftigen Rückgang auf das gewaltige Zollpaket der US-Regierung und eine höhere Fördermenge des Ölverbunds Opec+ reagiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete 69,89 US-Dollar. Das waren 5,05 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai fiel um 5,24 Dollar auf 66,47 Dollar. Das hat auch mit Trumps Zollplänen zu tun.

Auch Krisenländer betroffen: Diese Staaten straft Trump besonders ab

Die neuen Zölle, die US-Präsident Donald Trump verkündet hat, treffen einige Länder besonders hart. Die höchsten Strafzölle mit je 50 Prozent treffen ein französisches Überseegebiet – die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon – und den afrikanischen Kleinstaat Lesotho, über den Trump kürzlich noch gescherzt hatte, niemand habe von dem je gehört. Es folgen Kambodscha mit 49 Prozent und Laos mit 48 Prozent vor Madagaskar mit 47 Prozent. Vietnam muss 46 Prozent zahlen, für Myanmar und Sri Lanka sind es 44 Prozent. t-online stellt die Länder und ihre Handelsbeziehungen zu den USA kurz vor.

Trump: "Der Patient lebt"

US-Präsident Donald Trump sieht die USA nach Verkündung seiner gewaltigen Zölle auf dem richtigen Weg. "Die Operation ist vorbei! Der Patient lebt und ist auf dem Weg der Besserung. Die Prognose lautet, dass der Patient viel stärker, größer, besser und widerstandsfähiger sein wird als je zuvor", schrieb Trump in Großbuchstaben auf seiner Plattform Truth Social.

Vance über Musk: "Elon wird ein Freund und Berater bleiben"

US-Vizepräsident J. D. Vance hat Berichte über ein baldiges Ende der Rolle von Tech-Milliardär Elon Musk im Weißen Haus entschieden zurückgewiesen. Entsprechende Berichte seien falsch, sagte Vance im Sender Fox News. Musk sei gekommen, um die riesige Bürokratie zu bekämpfen. "Und wir haben gesagt, dass das etwa sechs Monate dauern wird, und genau dafür hat sich Elon verpflichtet. Aber natürlich wird er auch weiterhin als Berater zur Verfügung stehen", sagte Vance. Mehr dazu hier.

Trump bringt Aktienmärkte ins Taumeln

Die Börsen reagieren auf die Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump mit einer Talfahrt. Nach Öffnung der Märkte fiel der Index Dow Jones um 2,8 Prozent, der S&P 500 liegt 3,3 Prozent niedriger und der Nasdaq, der von Tech-Werten dominiert wird, verlor 4,4 Prozent. Besonders in zwei Branchen sind die Einbrüche zu spüren.

So reagiert die internationale Presse auf Trumps Zölle

US-Präsident Donald Trump hat mit der Ankündigung umfassender Importzölle weltweit für Aufsehen gesorgt. Medien aus Europa, Asien und Amerika reagieren mit deutlicher Kritik, strategischen Überlegungen und einer Prise Ironie. Mehr dazu lesen Sie hier.

Diese deutschen Branchen treffen die Zölle besonders hart

20 Prozent: So hoch sind die Zölle auf alle EU-Produkte, die US-Präsident Donald Trump am späten Mittwochabend deutscher Zeit verkündet hat. So gut wie jedes Land der Welt ist mit den neuen Zöllen belegt.

Als Exportnation trifft der Zollhammer Deutschland hart. 2023 ging jedes zehnte Exportgut aus Deutschland in die USA, der Wert der exportierten Waren lag bei fast 160 Milliarden Euro. Das Münchner ifo-Institut rechnet mit einem Rückgang der Ausfuhren in die USA von rund 15 Prozent. Diese Branchen und Unternehmen sind am stärksten betroffen.

Berechnung der US-Strafzölle löst bei Experten Kopfschütteln aus

Praktisch über Nacht hat Donald Trump einem Großteil der Welt den Handelskrieg erklärt. Dutzende Länder, aber auch einzelne Territorien und die EU als Ganzes hat der US-Präsident mit Strafzöllen belegt. Die Spannbreite liegt zwischen 10 und 50 Prozent. Das wirft die Frage auf: Wie kommt die Regierung in Washington eigentlich auf diese Zahlen? Lesen Sie hier mehr dazu.

Kommentar: Die Antwort muss hart ausfallen

Donald Trump verkündet umfassende Zölle und erklärt der Welt damit den Handelskrieg. Die Reaktion muss dementsprechend ausfallen: Es ist an der Zeit, Rückgrat zu zeigen – auch für Deutschland und die Europäische Union. Lesen Sie hier mehr.

Diese deutschen Branchen trifft er besonders hart

20 Prozent: So hoch sind die Zölle auf alle EU-Produkte, die US-Präsident Donald Trump am späten Mittwochabend deutscher Zeit verkündet hat. Trump hat so gut wie jedes Land der Welt mit neuen Zöllen belegt.

Als Exportnation trifft der Zollhammer Deutschland hart. 2023 ging jedes zehnte Exportgut aus Deutschland in die USA, der Wert der exportierten Waren lag bei fast 160 Milliarden Euro. Das Münchner ifo-Institut rechnet mit einem Rückgang der Ausfuhren in die USA von rund 15 Prozent. Diese Branchen und Unternehmen sind am stärksten betroffen.

EU-Reaktion auf Trump-Zölle: Habeck präsentiert Stapel Papier

Auf EU-Ebene ist nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) eine harte Antwort auf die Zölle von US-Präsident Donald Trump bereits vorbereitet. Bei einem Pressetermin in Berlin am Donnerstag hielt er einen Stapel Papier in die Kameras. "Doppelseitig bedruckt" seien darauf "listenweise" verschiedene Produkte aufgeführt, die von EU-Gegenmaßnahmen getroffen werden sollen. Lesen Sie hier mehr dazu.

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Trump erhebt Zölle für Inseln, auf denen nur Pinguine leben

Die antarktische Inselgruppe der Heard- und McDonaldinseln dient als Rückzugsort für Vögel, Robben und Kaiserpinguine – ein Naturschutzgebiet, das weitab jeglicher Zivilisation liegt. Trotz ihrer nahezu übersehenen Existenz und der ungestörten Tierwelt sollen nun offenbar auch die tierischen Bewohner der Insel Strafzölle an den US-Präsidenten Donald Trump zahlen. Lesen Sie hier mehr dazu.


Verwendete Quellen
  • Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters und AFP
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