Panne fiel zunächst nicht auf Bank überweist einem Kunden versehentlich Billionen-Summe
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Zwei Mitarbeitern einer Bank passiert ein Fehler, doch sie übersehen ihn. Als ein dritter das Versehen bemerkt, sorgt die Panne für Aufsehen.
Ein Fehler bei der US-Bank Citigroup hat am Freitag für Aufsehen gesorgt: Ein Kunde erhielt versehentlich eine Überweisung über 81 Billionen Dollar (rund 78 Billionen Euro) statt der vorgesehenen 280 Dollar. Wie die "Financial Times" am Freitag berichtete, wurde der Fehler von zwei Mitarbeitern übersehen und erst etwa 90 Minuten nach der Überweisung von einem dritten Mitarbeiter bemerkt.
Die Transaktion wurde schließlich einige Stunden später rückgängig gemacht, wie aus einem internen Bericht hervorgeht, auf den sich die Zeitung bezieht. Die Citigroup betonte, dass der Vorfall "keine Auswirkung auf die Bank oder unseren Klienten gegeben" habe. Laut dem Bericht handelte es sich bei dem Fehler um einen Eingabefehler in einem manuell auszufüllenden Zahlungssystem.
Citigroup nicht zum ersten Mal auffällig
Die Citigroup verfügt nach Angaben der US-Zentralbank Federal Reserve über Einlagen in Höhe von 1,7 Billionen Dollar. Der Vorfall lenkt erneut Aufmerksamkeit auf die Sicherheits- und Kontrollsysteme der Bank.
Bereits im Juli 2024 hatten die Federal Reserve und die Bankenaufsicht OCC (Office of the Comptroller of the Currency) die Citigroup mit einer Strafe von 136 Millionen Dollar belegt. Grund dafür war das Versäumnis der Bank, ihre Systeme gemäß einer Anordnung aus dem Jahr 2020 aufzurüsten. Damals hatte die OCC aufgrund von Mängeln im Risikomanagement, bei der Datenverwaltung und bei den internen Kontrollen eine Geldstrafe in Höhe von 400 Millionen Dollar gegen die Citigroup verhängt.
- Nachrichtenagentur AFP
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