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Ukrainischer Geheimdienst tötet russischen Waffenforscher bei Moskau


"Legitimes Ziel"
Ukrainischer Geheimdienst tötet Waffenforscher in Moskau

Von t-online, jcz

13.12.2024 - 09:34 UhrLesedauer: 1 Min.
Mikhail ShatskyVergrößern des Bildes
Michail Schatski: Der Wissenschaftler war an de Entwicklung von Marschflugkörpern beteiligt, mit denen Russland die Ukraine angreift. (Quelle: Screenshot/X@nexta_tv)
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In Moskau ist die Leiche eines hochrangigen Waffenforschers gefunden worden. Der ukrainische Geheimdienst soll hinter seinem Tod stecken.

Der ukrainische Militärgeheimdienst HRU hat nach eigenen Angaben den russischen Raketenwissenschaftler Michail Schatski in der Nähe von Moskau getötet. Das berichtet der ukrainische Sender "Hromadske" unter Berufung auf einen Geheimdienstmitarbeiter. In sozialen Medien kursierten Bilder von der mutmaßlichen Leiche Schatskis.

Laut Informationen der unabhängigen russischen Zeitung "Mosocow Times" soll Schatski, der für ein staatliches Luft- und Raumfahrtunternehmen arbeitete, an der Entwicklung verschiedener Waffensysteme beteiligt gewesen sein.

Michail Schatski entwickelte Marschflugkörper

So soll Schatski unter anderem den russischen Marschflugkörper Kh-69 (kyrillisch X-69) mitentwickelt haben. Marschflugkörper dieses Typs wurde eingesetzt, um das für die Region Kiew wichtige Kraftwerk Trypillja zu zerstören.

Darüber hinaus soll auch an der Entwicklung zahlreicher Drohnen beteiligt gewesen sein, die von Russland im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt wurden. Mit seiner Arbeit in diesem Bereich begründete der ukrainische Geheimdienst den Anschlag auf Schatski.

"Jede Person, die auf die eine oder andere Weise an der Entwicklung des russischen militärisch-industriellen Komplexes beteiligt ist und damit die russische Aggression gegen die Ukraine unterstützt, ist ein legitimes Ziel für die Verteidigungskräfte", so der Mitarbeiter des HRU im Gespräch mit "hromadske".

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