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Kirschlorbeer im Frühling: So erkennen Sie Krankheiten frühzeitig


Alarm im Garten
Blattläuse, Pilz & Co.: Die häufigsten Kirschlorbeer-Krankheiten im Frühling

Von t-online, khe

03.04.2025 - 09:00 UhrLesedauer: 2 Min.
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Wenn beim immergrünen Kirschlorbeer Blätter welken oder Flecken auftreten, ist Vorsicht geboten. (Quelle: IMAGO / blickwinkel/imago-images-bilder)
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Wenn der Frühling erwacht, braucht der Kirschlorbeer oft besondere Pflege. Diese Warnsignale verraten, ob Ihre Pflanze krank ist.

Der Kirschlorbeer ist als immergrüne Heckenpflanze winterhart und widerstandsfähig. Doch wenn Blätter welken, sich verfärben oder Flecken zeigen, könnten Krankheiten oder Schädlinge die Ursache sein. Krankheiten können die Pflanze schwächen. Nur eine frühzeitige Diagnose hilft, Schäden zu begrenzen und gezielt gegenzusteuern.

Kirschlorbeer im Frühling – so erkennen Sie einen Pilzbefall

Pilze können dem Kirschlorbeer ernsthaft schaden. Kontrollieren Sie daher nach dem Winter, ob das Ziergehölz davon befallen ist. Ein erstes Anzeichen können verfärbte Blätter sein. Auch Flecken auf ansonsten gesund wirkendem Laub weisen darauf hin. Sind die Blätter verformt, hat sich vermutlich eine Pilzerkrankung eingeschlichen.

Keinen Zweifel gibt es, wenn die Blätter von einem an Schimmel erinnernden weißen bis gräulichem Belag überzogen sind. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf Pilzsporen. Bleibt der Pilzbefall im Frühling unerkannt, werden sich dunkle Verfärbungen und matschige Stellen an Zweigen und Blättern bilden. Dann ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass sie zum Absterben der betroffenen Pflanzenteile führen kann.

Schrotschusskrankheit im feuchten Frühjahr – diese Anzeichen sollten Sie kennen

Ist es nach dem Winter besonders feucht, hat Stigmina carpophila Saison. Den Pilz erkennen Sie nicht sofort nach dem Winter. Achten Sie ab Mai auf den Neuaustrieb. Die jungen Blätter sind gelblich marmoriert, diese Stellen fallen im späteren Verlauf aus dem Blattgewebe. Daher stammt die Bezeichnung Schrotschusskrankheit.

Entfernen Sie infizierte Blätter und Triebe. Gesunde und kräftige Pflanzen sind nicht akut gefährdet. Die Pflanze kann mit einem umweltgerechten Schwefelpräparat behandelt werden.

Schädlinge am Werk – wer im Frühling am Kirschlorbeer anzutreffen ist

Zeigen sich die ersten frischen Blätter am Kirschlorbeer, lassen sich Blattläuse gerne dort nieder. In der Regel ist eine Dusche mit dem Wasserschlauch ausreichend, um die Schädlinge in die Flucht zu schlagen. Mit etwas Geduld erledigen Meisen oder Marienkäfer den Job für Sie, beide verputzen liebend gerne Blattläuse.

Erkennen Sie halbkreisförmige Einbuchtungen in den Blättern, hat sich wahrscheinlich der Dickmaulrüssler gestärkt. Die Schädlinge sind am Kirschlorbeer weitverbreitet. Leichte Fraßschäden verlangen kein Eingreifen.

Besonders tückisch sind die im Boden lebenden Larven des Dickmaulrüsslers, die die Wurzeln anfressen und die Pflanze zum Absterben bringen können. Hier haben sich Nematoden bewährt. Die Nützlinge werden über das Gießwasser ausgebracht. Dies sollte erst geschehen, wenn die Bodentemperatur über zehn Grad angestiegen ist.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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