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Wie sieht Scheidenpilz aus? Symptome von Vaginalpilz


Vaginalpilz erkennen
Wie sieht Scheidenpilz aus und welche Symptome sind typisch?


03.04.2025 - 11:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Junge Frau sitzt im Bett: Scheidenpilz ist eine häufige Erkrankung.Vergrößern des Bildes
Junge Frau sitzt im Bett: Scheidenpilz ist eine häufige Erkrankung. (Quelle: YakobchukOlena/getty-images-bilder)
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Beschwerden im Vaginalbereich können viele Ursachen haben. Nicht selten steckt Scheidenpilz dahinter. Lesen Sie, woran sich die Infektion erkennen lässt.

Drei von vier Frauen bekommen mindestens einmal in ihrem Leben Scheidenpilz. Nicht immer führt der Pilz auch zu Beschwerden: Ob und wie sich die Erkrankung bemerkbar macht, ist vielmehr von Fall zu Fall verschieden. Manche Frauen haben keine Symptome, sodass Scheidenpilz ohne Untersuchung längere Zeit unerkannt bleibt.

Die meisten Frauen nehmen jedoch bestimmte Anzeichen wahr, die typisch für einen Scheidenpilz sind. Häufig sind die Beschwerden eher leicht ausgeprägt, nur selten kommt es zu starken Symptomen.

Pilze sind Teil der natürlichen Scheidenflora. Wenn das Scheidenmilieu aus dem Gleichgewicht gerät, können sie sich jedoch übermäßig stark vermehren, sodass sich die Scheidenschleimhaut entzündet. Dann sprechen Fachleute von einem Vaginalpilz oder einer vaginalen Mykose (Pilzinfektion der Scheide).

Mehr wissen

Welche Ursachen Scheidenpilz hat und welche Behandlung hilft, lesen Sie hier.

Scheidenpilz: Diese Symptome sind häufig

Charakteristisch für Scheidenpilz sind Symptome wie:

  • Juckreiz im Genitalbereich,
  • Brennen oder Schmerzen in der Scheide/der Scheidenumgebung,
  • eine gerötete Scheidenschleimhaut, eventuell mit grau-weißlichen Belägen und/oder
  • weiß-gelblicher Ausfluss aus der Scheide.

Diese Beschwerden nehmen häufig einige Tage vor der nächsten Regelblutung zu.

Wie sieht Scheidenpilz aus?

Scheidenpilz lässt sich an seinem typischen Aussehen erkennen: Häufig – aber nicht immer – sind auf der Scheidenschleimhaut grau-weißliche Beläge zu sehen. Diese lassen sich abwischen. Die darunterliegende Schleimhaut ist durch die Entzündung gerötet.

Wenn sich der Pilz auf die äußeren Geschlechtsorgane ausbreitet, können diese gerötet und geschwollen aussehen. Auch können kleine Knötchen auf der Haut sichtbar sein.

Wie Ausfluss bei Scheidenpilz aussieht

Ausfluss aus der Scheide ist an sich kein Grund zur Sorge: Jeden Tag sondert die Vagina geringe Mengen Flüssigkeit (Sekret) ab. Diese enthält unter anderem Milchsäurebakterien, die das saure Milieu der Scheide gewährleisten. Bei gesunden Frauen ist der Ausfluss weiß und riecht nicht. Wie viel Ausfluss austritt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

Bei einem Scheidenpilz kann der Ausfluss jedoch verändert sein. Er kann stärker sein als gewohnt. Oft ist er gelb-weißlich gefärbt. Die Konsistenz des Ausflusses kann zwischen wässrig und krümelig schwanken. Das Aussehen kann an geronnene Milch erinnern.

Wichtig zu wissen

Nicht jede Frau mit Scheidenpilz leidet unter verstärktem Ausfluss. Insbesondere bei immer wiederkehrendem (chronischem) Vaginalpilz ist oft keine Veränderung erkennbar.

Der Geruch des Ausflusses ist bei einem Scheidenpilz normalerweise nicht verändert – im Gegensatz zur bakteriellen Scheideninfektion (Vaginose): Viele Frauen mit bakterieller Vaginose berichten von einem fischig riechenden, grau-weißen Ausfluss.

Weitere Symptome von Scheidenpilz

Manche Frauen mit Scheidenpilz klagen über Schmerzen im Vaginalbereich. Die Scheidenschleimhaut kann zudem feine Risse (Rhagaden) aufweisen und sich wund anfühlen. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können ein weiteres Anzeichen sein.

Nicht nur die Scheidenschleimhaut, auch die Schamlippen können vom Vaginalpilz befallen und gerötet sein (Vulvovaginalkandidose), ebenso wie angrenzende Regionen, etwa der Analbereich.

Zudem kann sich die Entzündung auf die Harnröhre ausbreiten. Mögliche Symptome sind dann ein Ziehen im Unterleib oder Schmerzen beim Wasserlassen.

Verwendete Quellen
Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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