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Inflation: Obst und Gemüse steigt stark im Supermarkt-Preis


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Gemüsepreise steigen deutlich an


28.02.2025 - 14:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine ältere Frau in der Gemüseabteilung eines Supermarkts (Symbolbild): Wie schon im Vormonat entpuppt sich frisches Gemüse als PreistreiberVergrößern des Bildes
Eine ältere Frau in der Gemüseabteilung eines Supermarkts (Symbolbild): Wie schon im Vormonat entpuppt sich frisches Gemüse als Preistreiber (Quelle: IMAGO/Martin Wagner/imago-images-bilder)
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Die Inflationsrate bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert. Doch gilt das auch für die Preise? t-online blickt für sie ins Supermarktregal.

Die Inflationsrate lag im Februar, wie auch schon im Vormonat, bei 2,3 Prozent. Damit befand sie sich immer noch leicht über der Zielinflationsmarke der Europäischen Zentralbank von 2 Prozent (t-online berichtete). Doch wie wirkt sich die gleichbleibende Teuerungsrate auf die Verbraucherpreise aus?

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Um das herauszufinden, blickt t-online für Sie in die Supermarktregale und schaut sich die Entwicklung im Vergleich zum Vormonat an. Dafür notiert unsere Redaktion in regelmäßigen Abständen die Preise für ausgewählte Produkte im Rewe-Onlineshop und in Filialen der Supermarktkette.

Importkosten steigen deutlich an

Im Gegensatz zur stagnierenden Inflationsrate steigen die Preise teils rapide. Und es setzt sich ein Trend aus dem Vormonat fort: Es ist vorwiegend frisches Obst und Gemüse, das die Preise treibt. Dabei wirken sich nicht nur die Inflationsrate, sondern auch die gestiegenen Importpreise auf die Teuerung aus. So stieg besonders importiertes Obst und Gemüse im Preis. Der Paprikamix, der schon bei der vorangegangenen Erhebung im Preis angezogen war, stieg um weitere 12,05 Prozent und liegt jetzt bei 2,79 Euro.

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Auch der Eisbergsalat steigt weiter im Preis (2,96 Prozent). Ein weiterer Preisanstieg ist bei Äpfeln der Sorte Pink Lady zu verzeichnen. Der Preis für eine Schale mit sechs Stück stieg von 2,99 Euro um 6,69 Prozent auf 3,19 Euro. Selbst konservierte Lebensmittel, wie die aus Ungarn stammenden Kidneybohnen in der Dose, verteuerten sich in unserer Erhebung (plus 8,40 Prozent).

Auch Spülmittel wird teurer

Doch auch die in Deutschland geernteten Kartoffeln erlebten mit 15,08 Prozent einen massiven Preisanstieg. Sonnenblumenöl verteuert sich ebenfalls um fast 10 Prozent. Neben Lebensmitteln stieg in unserer Erhebung auch noch das Spülmittel der beliebten Marke Fit um über 10 Prozent im Preis.

Rechnet man alle fehlenden Produkte und all jene, die zum Zeitpunkt der Erhebung im Angebot waren, heraus, kosteten die Produkte im t-online-Warenkorb Ende Februar 88,29 Euro. Bei der vorangegangenen Erhebung zahlte man für dieselben Waren noch 86,95 Euro. Damit ist der Warenkorb um 1,54 Prozent teurer geworden.

Zur Erhebung: Da der Supermarkt regelmäßig sein Sortiment ändert, Sonderangebote macht oder bestimmte Produkte zeitweise nicht erhältlich sind, können nicht bei jeder Erhebung des t-online-Warenkorbs alle Artikel verglichen werden. In der Gesamtsumme des Warenkorbs wurde dies mit einer entsprechenden Bereinigung berücksichtigt. Wie viel teurer das Leben tatsächlich wird, hängt letztlich ohnehin stark von den eigenen Konsumgewohnheiten ab.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen in einem Rewe-Supermarkt in Berlin
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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