Staatsschutz ermittelt Radfahrer wollte Kölner Moschee in Brand stecken

Der Staatsschutz der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen: An der Kölner Zentralmoschee versuchte ein Radfahrer offenbar ein Feuer zu legen.
Die Polizei Köln ermittelt nach einer versuchten Brandstiftung an der Zentralmoschee im Stadtteil Ehrenfeld. Wie es in einer Mitteilung heißt, fahnden die Beamten nach einem unbekannten Radfahrer. Er soll nach ersten Erkenntnissen gegen 4 Uhr am Freitagmorgen auf einem Gehweg zwischen der Moschee und der Bezirkssportanlage Benzin oder Diesel ausgeschüttet haben.
Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes bemerkten den Vorfall und sprachen den Mann an. Daraufhin flüchtete er. Am Tatort ließ er einen halbvollen Kanister und mehrere Feuerzeuge zurück. Eine genaue Beschreibung des flüchtigen Tatverdächtigen liegt bisher nicht vor.
Die Polizei wurde gegen 9.15 Uhr von einer Sprecherin der Moschee informiert. Derzeit sichern die Beamten Spuren am Tatort. Außerdem wertet sie Videoaufnahmen aus und befragt Zeugen.
- Polizei Köln: Mitteilung vom 19. November 2021