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Köln: Falschparker blockiert Feuerwehr – Staatsanwaltschaft ermittelt


Opfer in kritischem Zustand
Falschparker blockiert Feuerwehr – Ermittlung

Von t-online, snh

03.04.2025 - 14:00 UhrLesedauer: 1 Min.
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Ein Fahrzeug der Feuerwehr Köln (Symbolbild): Die Einsatzkräfte wurden Ende März bei einem Einsatz behindert. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch/imago)
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Ein parkendes Auto hat die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei einem Einsatz blockiert. Gegen den Falschparker ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

Die Kölner Feuerwehr wurde am 25. März bei ihrem Einsatz in Humboldt-Gremberg massiv blockiert. Ein Falschparker versperrte den Einsatzkräften den Weg zu einer brennenden Wohnung, ein Mann verletzte sich schwer. Nun hat die Kölner Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Falschparker erhoben.

Staatsanwalt Ulrich Bremer erklärte auf Nachfrage von t-online, dass ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen. "Es bestehen konkrete Anhaltspunkte, dass die Behinderung der Feuerwehrfahrzeuge und die damit eingetretene zeitliche Verzögerung von mehreren Minuten ursächlich dafür gewesen sein kann, dass der Geschädigte nicht eher gerettet werden konnte und infolgedessen (weitere) schwere Verbrennungen erlitten hat", so Bremer weiter.

Nach Angaben des Staatsanwalts befindet sich der Geschädigte nach wie vor in einem sehr kritischen Zustand. "Sollte er versterben, stünde der Tatvorwurf der fahrlässigen Tötung im Raum", erklärte Bremer. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Verwendete Quellen
  • Anfrage bei der Staatsanwaltschaft Köln
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