Tiere haben Winter nicht überlebt Hohe Verluste bei Bienenvölkern in Köln und Umgebung

Viele Bienenvölker in NRW sind im Winter gestorben. Besonders betroffen ist die Region um Köln. Die Ursache: Varroa-Milben.
Zahlreiche Bienenvölker in Köln und der Region haben den Winter nicht überlebt. Die Verluste sind überdurchschnittlich hoch, wie Christoph Otten, Leiter des Fachzentrums Bienen und Imkerei, mitteilte.
Manche Imker hätten sogar alle ihre Völker verloren, andere hingegen hätten überhaupt keine Verluste verzeichnen müssen. Das genaue Ausmaß der Verluste ist noch unklar.
Haben Imker ihre Völker vernachlässigt?
Hauptverantwortlich für das Bienensterben ist laut dem Experten die Varroa-Milbe. Dieser Parasit befällt seit Jahren die Bienen sowie ihre Brut und überträgt Viren. In einigen Fällen hätten auch die Imker nicht ausreichend Maßnahmen ergriffen, um die Vitalität ihrer Völker zu unterstützen, so Otten weiter. Wie sich diese hohen Verluste auf die diesjährige Honigernte auswirken werden, bleibt abzuwarten.
Aktuell würden die Imker auf gutes Wetter in den kommenden Wochen hoffen. "Wenn es schön bleibt, sammeln die Bienen fleißig Nektar und Pollen", erklärte Otten. Dies fördere ihre Brutaktivität und helfe ihnen bei der Erholung und Entwicklung. Ende Mai oder Anfang Juni steht dann die Frühjahrsernte des Honigs an.
- Nachrichtenagentur dpa
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