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Karneval in Köln | Party auf Zülpicher Straße gehört laut Dreigestirn dazu


Brauchtum oder Party?
Dreigestirn: "Zülpicher Straße gehört zum Karneval"

Von t-online, snh

26.02.2025 - 06:00 UhrLesedauer: 2 Min.
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Prinz René I. während einer Karnevalssitzung auf der Bühne: Für das Kölner Dreigestirn braucht es Formate für die nächste Generation. (Quelle: IMAGO/Alexander Franz/imago)
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Das Dreigestirn sieht in der Party auf der Zülpicher Straße trotz Diskussionen einen Teil des Kölner Karnevals. Es gehe um eine Balance zwischen Tradition und zeitgemäßem Feiern.

Wenn am Donnerstag mit Weiberfastnacht der Straßenkarneval in Köln eingeläutet wird, schlagen die Herzen der Jecken wieder höher. Doch in den vergangenen Jahren ist eine Debatte immer lauter geworden: Verkommt der einst traditionelle Karneval immer mehr zur reinen Party? Zwischen traditionellen Sitzungen, Umzügen und den wilden Feiern an der Zülpicher Straße klaffen zunehmend Unterschiede.

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Während in den Sälen und Vereinslokalen noch nach festen Ritualen gefeiert wird, zeigt sich auf den Straßen eine andere Entwicklung. Besonders an der Zülpicher Straße, dem Hotspot für junge Feiernde, geht es oft ausschließlich um den Konsum von Alkohol. Tausende Menschen drängen sich hier, teils mit wenig Bezug zur traditionellen Karnevalskultur. Was für viele ein ausgelassenes Volksfest ist, bedeutet für andere eine zunehmende Verwahrlosung des Brauchtums.

Kölner Dreigestirn: Es braucht Formate für die nächste Generation

Geht es nach dem aktuellen Kölner Dreigestirn, ist der Party-Hotspot auf der Zülpicher Straße dennoch ein Teil des Kölner Karnevals geworden. Jungfrau Marlis erklärt im Gespräch mit t-online: "Der Karneval ist an vielen Stellen zu einem Event geworden und die Zülpicher Straße ist die Anlaufstelle für viele Jugendliche – nicht nur aus Köln." Problematisch sei dabei jedoch ganz klar der Alkoholkonsum.

Das Dreigestirn begrüße die regulierenden Maßnahmen, wie Einlasskontrollen, die mittlerweile durchgeführt werden. "Dennoch sind die Bilder, die an Karneval von der Zülpicher Straße in den Medien zu sehen sind, oftmals nicht so schön", bedauert Jungfrau Marlis weiter. Dabei sei Karneval so viel mehr als das Feiern auf der Zülpicher Straße – so zum Beispiel das Ehrenamt.

Prinz René I. ergänzt: "Der Karneval befindet sich in einer ständigen Weiterentwicklung. Es ist wichtig, dass wir für die nächste Generation in den Karnevalsgesellschaften und auch im Festkomitee Formate entwickeln." Dies geschehe schon auf einer breiten Ebene. "Wir sehen, dass es in den Gesellschaften in die Richtung geht und Formate für junge Leute mitgedacht werden."

Verwendete Quellen
  • Gespräch mit dem Kölner Dreigestirn
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