Umleitung eingerichtet Verkehr über Fahrspur auf A100 in Richtung Norden läuft

Die Sperrung der Ringbahnbrücke über die Berliner A100 sorgte für Verkehrschaos. Nun geht es auf einer Spur wieder Richtung Wedding.
Die Umleitung für die kurzfristig gesperrte Ringbahnbrücke auf der Stadtautobahn A100 ist eingerichtet. "Wir haben jetzt alles aufgebaut", sagte der Sprecher der Autobahn GmbH Nordost, Ralph Brodel. Um 7.04 Uhr am Montagmorgen habe man die Umleitung freigegeben. Der Verkehr laufe jetzt "wesentlich besser als letzte Woche".
Die alternative Verkehrsführung über die Gegenfahrbahn war nach der kurzfristigen Schließung der Brücke am Mittwochabend dringend notwendig geworden. Die dreispurige Autobahnbrücke verläuft über die S-Bahn-Gleise in Richtung Norden. Wegen eines sich ausbreitenden Risses im Tragwerk wurde sie nun gesperrt. Seither gibt es rund um das Autobahndreieck Verkehrschaos.
Bonde: Autos müssen lange über Fahrspur Richtung Norden fahren
Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) sagte auf Radioeins über die neu eingerichtete Spur Richtung Norden: "Die soll für Pkw für die nächsten Monate erhalten bleiben, bis dann tatsächlich der Ersatzneubau oder der Bau der Brücke stattgefunden hat." Am Mittwoch will die Autobahn GmbH über das Verkehrskonzept rund um die Sperrung der Ringbahnbrücke informieren.
Nach Angaben eines Sprechers der Verkehrsinformationszentrale kam es nach Freigabe der Umleitung am Montagvormittag noch zu 10 bis 20 Minuten Verzögerung in dem Bereich. Grundsätzlich sei der Berufsverkehr geringer ausgefallen als an einem normalen Montagmorgen. Viele Menschen hätten wohl aufs Auto verzichtet. Er gehe davon aus, dass sich das Verkehrsaufkommen in den kommenden Tagen auf einem Level einpendeln werde, und Autofahrer im Berufsverkehr mit 20 bis 30 Minuten Verzögerung Richtung Norden rechnen müssten.
Brodel von der Autobahn GmbH sagte: "Wir wollen, dass der Verkehr auf der Autobahn ist und bleibt." Er bat die Autofahrer darum, an die Bewohner angrenzender Wohnviertel zu denken und sich nicht "durch alle möglichen Nebenstraßen zu zwängen".
- Nachrichtenagentur dpa