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Ukraine-Krieg: Zwei Bataillone offenbar von Einkesselung bedroht


Ukrainische Bataillone in Gefahr
Ihnen droht die Umzingelung aus zwei Richtungen

Von t-online, jaf

Aktualisiert am 25.07.2024Lesedauer: 2 Min.
AwdijiwkaVergrößern des BildesEin ukrainischer Soldat (Archivbild): Russische und ukrainische Truppen lieferten sich schwere Gefechte in der Umgebung der Stadt Awdijiwka. (Quelle: Efrem Lukatsky/AP/dpa/dpa-bilder)

Die Lage für die ukrainischen Truppen im Osten der Ukraine ist weiter kritisch. Zwei Bataillone befinden sich offenbar in einer brenzligen Situation.

Zwei ukrainische Bataillone sind im Osten der Ukraine offenbar von der Einkesselung bedroht. So nähern sich russische Streitkräfte zwei ukrainischen Bataillonen der 31. Brigade westlich der Stadt Awdijiwka, berichtet der ukrainische Blog "Deepstate". Dieser steht der ukrainischen Armee nahe und zeigt auf Karten aktuelle Kämpfe und Entwicklungen des Krieges.

So hätte das russische Militär sich der 1. und 3. Brigade von Norden und Süden des Dorfes Lozuvatske genähert. Kritisch sei die Situation insbesondere durch den Rückzug der Infanteriebrigaden geworden. Die 47. Brigade, die zu Hilfe kam, war demnach nicht in der Lage, den zahlenmäßig unterlegenen Feind aufzuhalten.

Zuletzt sechs Kilometer Gewinn für russische Truppen

Laut dem Bericht habe die 31. Brigade der Bataillonsführung die Lage gemeldet. Diese habe sich für ein Halten der Stellung entschieden. Es solle bis zum letzten Soldaten gekämpft werden.

Informationen von "Deepstate" zeigen, dass russische Streitkräfte vom Donezker Dorf Lozuwatske aus nach Süden vordringen und gleichzeitig vom südlicher gelegenen Prohres aus nach Norden vorrücken. Die Streitkräfte des Kremls hoffen offenbar, Iwaniwka einzunehmen, ein ukrainisches Dorf westlich von Lozuwatske und Prohres, schreibt "Deepstate".

Der ukrainische Journalist und Militärbeobachter Jurij Butusow sagte am Mittwoch, die Lage für die ukrainischen Truppen östlich der Stadt Pokrowsk sei "kritisch". Laut ihm sind russische Truppen in den vergangenen sieben Tagen sechs Kilometer in Richtung Pokrowsk vorgerückt. Noch seien die russischen Truppen aber 14 Kilometer entfernt, analysiert die Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW).

"Der Feind ist nah, die Lage kritisch"

Pokrowsk und Myrnohrad seien "die letzten Verteidigungslinien vor der Region Dnipropetrowsk", fügt Butusow hinzu. "Der Feind ist sehr nah, die Lage ist kritisch, denn das Tempo des feindlichen Vormarsches ist alarmierend." Er stellt zudem fest, dass russische Streitkräfte aktuell versuchten, die schwächsten ukrainischen Einheiten in der Region anzugreifen, nicht die strategisch sinnvollsten.

Die ukrainischen Streitkräfte teilten inzwischen mit, dass ihre Truppen in den vergangenen Tagen entlang der Frontlinie östlich von Pokrowsk mehr als 40 russische Angriffe abgewehrt hätten. Russische Streitkräfte versuchten demnach, "ukrainische Einheiten aus besetzten Stellungen zu vertreiben".

Das russische Verteidigungsministerium erklärte ebenfalls, dass seine Streitkräfte ukrainische Stellungen entlang mehrerer Abschnitte der Frontlinie angegriffen hätten.

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