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Potsdam: 24-Jähriger aus Guinea soll in Beelitz Mann getötet haben


Ein Toter und eine lebensgefährlich Verletzte
Mordverdacht gegen 24-Jährigen aus Guinea

Von t-online, ams

27.01.2025Lesedauer: 2 Min.
Polizisten in Potsdam (Archivbild): Ein Haftbefehl wurde beantragt.Vergrößern des Bildes
Polizeiautos in Potsdam (Archivbild): Ein Haftbefehl wurde beantragt. (Quelle: Christian Pörschmann/reporternet24/dpa)
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Eine Leiche wird gefunden, eine Frau wird schwer verletzt. Nun fällt der Verdacht auf einen Mann.

Im brandenburgischen Beelitz-Heilstätten ist es in der Nacht vom 25. auf den 26. Januar zu einer schweren Gewalttat gekommen. Eine 57-jährige Frau wurde lebensbedrohlich verletzt, berichtete die "Märkische Allgemeine". Der mutmaßliche Täter, ein 24-jähriger Mann aus Guinea, konnte festgenommen werden. Bereits zwei Wochen zuvor, am 14. Januar, war am gleichen Ort ein Mann nach einem Brand tot aufgefunden worden. "Es gibt zureichende Hinweise für ein Fremdverschulden", erklärte damals ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Potsdam.

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Nun ist klar: Der 24-Jährige gilt als mutmaßlicher Täter in beiden Fällen. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des Mordes und des versuchten Mordes wurde eingeleitet, teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam auf Anfrage von t-online mit. "Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, jeweils in Beelitz Heilstätten am Dienstag, dem 14. Januar einen Mann getötet zu haben und am Samstag, dem 25. Januar versucht zu haben, eine Frau zu töten." Ein Haftbefehl wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft durch den Haftrichter in Potsdam gegen ihn erlassen, hieß es weiter.

Frau soll Verletzungen am Hals haben – Polizei bestätigt nicht

Laut Angaben der Polizei ereignete sich die Tat gegen die 57-Jährige um 3.30 Uhr. Ein 24-Jährige soll die 57-jährige Frau angegriffen und schwer am Hals verletzt haben, berichtete die "Märkische Allgemeine". Die Polizei bestätigte dies zunächst nicht. Die Festnahme erfolgte noch im Haus, nachdem Notrufe wegen Hilferufen eingegangen waren.

Die Frau befindet sich laut Informationen des Blatts unter Berufung auf die Polizei den Umständen entsprechend in einem stabilen Zustand. Opfer und der mutmaßliche Täter sollen im selben Haus gewohnt haben. Er soll selbst verletzt gewesen sein und wurde zunächst in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Mitglied der Jungen Union getötet?

Bereits am 14. Januar soll der 24-Jährige einen Mann getötet haben. Dieser wurde nach einem Hausbrand entdeckt. Er lebte ebenfalls im selben Haus wie der mutmaßliche Täter. Die "Märkische Allgemeine" berichtete, dass zahlreiche Blumengestecke und Kerzen an den Verstorbenen vor dem Haus erinnerten.

Offenbar handelt es sich um einen 24-jährigen Mann, der bei der Jungen Union Potsdam-Mittelmark aktiv war. "Wir können kaum in Worte fassen, wie sehr uns der Verlust von Christoph berührt. Sein warmherziges Wesen, sein Engagement und sein Lächeln werden uns für immer fehlen. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Familie und allen, die ihn geliebt haben", hieß es bei der Jungpartei auf Instagram.

Bestätigt ist das von der Polizei und der Staatsanwaltschaft jedoch nicht.

Verwendete Quellen
  • Anfrage an Staatsanwaltschaft Potsdam
Transparenzhinweis

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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