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Hilzingen: Polizei erschießt Mann – Hintergründe unklar


Zweiter Fall in einer Woche
Konstanz: Polizei erschießt Mann – Axt im Spiel

Von t-online
Aktualisiert am 17.04.2025Lesedauer: 2 Min.
Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort im Landkreis Konstanz: Erst vor einer Woche war es im Süden des Bundeslands zu einem tödlichen Einsatz gekommen.Vergrößern des Bildes
Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort im Landkreis Konstanz: Erst vor einer Woche war es im Süden des Bundeslands zu einem tödlichen Einsatz gekommen. (Quelle: Förster/swd-medien/dpa-bilder)
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Erneut ein tödlicher Einsatz im südlichen Baden-Württemberg: Ein Mann wird von der Polizei erschossen. Ein Kind war in Gefahr.

In Hilzingen im Kreis Konstanz ist ein Mann nach einem Schusswaffengebrauch durch die Polizei gestorben. Der 64-Jährige habe mit einer Axt auf ein Auto eingeschlagen, in dem sich ein Kind befand, teilten die Staatsanwaltschaft Konstanz, das Polizeipräsidium Konstanz und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit. Zuvor hatte die Mutter des Kindes den Notruf gewählt.

Der Mann habe eine Scheibe des Autos eingeschlagen, dann aber von Mutter und Kind abgelassen, sodass diese sich unverletzt in Sicherheit bringen konnten, hieß es in der Mitteilung weiter. Als die Polizei eintraf, sei der Mann mit der Axt auf die Beamten losgegangen, eine Polizistin wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei habe dann mehrere Schüsse abgegeben. Der 64-Jährige sei trotz sofort eingeleiteter Reanimation vor Ort gestorben. Das Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen.

Nach Angaben eines Polizeisprechers habe keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Über das Motiv des Mannes und ob er die Frau und das Kind kannte, ist bislang nichts bekannt.

Beide Fälle gehören zum selben Einsatzbereich

Erst am Mittwoch voriger Woche war in Schramberg im Kreis Rottweil ein Mann durch eine Polizeiwaffe ums Leben gekommen. Schramberg gehört ebenfalls zum Einsatzbereich des Polizeipräsidiums Konstanz.

Der 48-Jährige habe in Schramberg eine Schusswaffe in Richtung der Polizeibeamten gerichtet und diese auch auf mehrfache Anordnung nicht weggelegt, berichteten das LKA und die Staatsanwaltschaft Rottweil. Der Mann sei zuvor von einer neurologischen Fachklinik in Rottweil als abgängig gemeldet worden. Beamte, die nach ihm gesucht hätten, hätten ihn im Garten seiner Wohnung in Schramberg entdeckt, wo er dann auch die Waffe auf die Polizisten gerichtet habe. Der 48-Jährige sei trotz direkt eingeleiteter Rettungsmaßnahmen durch Polizei und Rettungsdienst noch vor Ort gestorben.

Verwendete Quellen
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