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Umfrage: AfD erzielt Rekordwert – Union fällt deutlich zurück


Aktuelle Umfrage
AfD erzielt höchsten Wert ihrer Geschichte

Von t-online
24.03.2025Lesedauer: 2 Min.
Alice Weidel: Sie hat Grund zur Freude.Vergrößern des Bildes
Alice Weidel: Die AfD-Chefin hat Grund zur Freude. (Quelle: Ebrahim Noroozi)
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Die AfD erreicht mit 23,5 Prozent in einer neuen Umfrage ihren historischen Höchstwert. Sie nähert sich damit der CDU, die noch knapp vor ihr liegt.

Die AfD hat in einer aktuellen Umfrage ihren bislang höchsten Wert erreicht. Laut einer Erhebung des Insa-Instituts für "Bild" kommt die Partei auf 23,5 Prozent Zustimmung und liegt damit nur noch 3,5 Prozent hinter der Union, die bei 27 Prozent steht. Dies ist der beste Wert, den die AfD je im Insa-Meinungstrend erzielt hat.

Insa-Chef Hermann Binkert erklärte, dass bei einer getrennten Betrachtung der Unionsparteien die AfD inzwischen sogar vor der CDU liege. Da von den 27 Prozent für CDU/CSU rund sechs Prozentpunkte auf die CSU entfallen, ergäben sich für die CDU allein nur 21 Prozent – 2,5 Prozentpunkte weniger als für die AfD.

Besonders bemerkenswert sei zudem das von Insa ermittelte maximale Wählerpotenzial der AfD. Dieses liege aktuell bei 30,5 Prozent. Binkert zufolge deutet die Analyse darauf hin, dass die Partei unter Führung von Alice Weidel weiter zulegen könnte, sollte sich das politische Klima nicht entscheidend verändern.

FDP und BSW weiter unter fünf Prozent

Die übrigen Parteien verzeichnen in der Umfrage geringere Ausschläge. Die Grünen verbessern sich um einen Punkt auf 12 Prozent, während die SPD einen Punkt verliert und jetzt bei 14,5 Prozent steht. Die FDP legt leicht auf 3,5 Prozent zu, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kommt auf 4,5 Prozent und scheitert damit weiterhin an der Fünfprozenthürde. Die Linke hält sich stabil bei 10,5 Prozent. Für alle sonstigen Parteien werden zusammen 4,5 Prozent ausgewiesen.

Die rechnerischen Koalitionsmöglichkeiten bleiben begrenzt. Eine schwarz-rote Koalition aus Union und SPD käme demnach nur auf 41,5 Prozent und würde damit eine parlamentarische Mehrheit verfehlen. Auch das Bündnis aus SPD, Grünen und Linken würde mit 37 Prozent nicht ausreichen.

Mehrheitlich tragfähig wären hingegen Konstellationen mit drei Partnern, etwa CDU/CSU, SPD und Grüne (53,5 Prozent), oder eine Zusammenarbeit von CDU/CSU, SPD und Linke (52 Prozent). Auch ein Bündnis von Union und AfD würde rechnerisch mit 50,5 Prozent eine Mehrheit erreichen, gilt politisch jedoch als ausgeschlossen.

Verwendete Quellen
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