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Gas aus Russland: CDU-Politiker Jan Heinisch nimmt Aussage zurück


"Falsche Signale"
Wieder Gas aus Russland? CDU-Politiker rudert zurück

Von dpa
02.04.2025 - 10:26 UhrLesedauer: 1 Min.
Nord Stream 2Vergrößern des Bildes
Hinweisschild auf die Gaspipeline Nord Stream 2: Der CDU-Politiker Jan Heinisch hatte eine Rückkehr zu russischem Gas ins Spiel gebracht. (Archivbild) (Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
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CDU-Politiker Jan Heinisch verhandelt für die Union zur Energiepolitik. Mit Aussagen zu russischem Gas löste er kürzlich scharfe Kritik aus.

Der nordrhein-westfälische CDU-Spitzenpolitiker Jan Heinisch bedauert seine Äußerungen zum Kauf von russischem Gas. "Es dürfen zum jetzigen Zeitpunkt unter keinen Umständen falsche Signale in Richtung eines Kriegsverbrechers, der zu keinem Abkommen bereit scheint, gesendet werden", sagte der Vizevorsitzende der CDU-Landespartei und Landtagsfraktion dem Nachrichtenmagazin "Politico".

Vor zwei Wochen hatte er "Politico" gesagt: "Wenn eines Tages ein gerechter und sicherer Frieden gefunden ist, dann muss man auch wieder über den Kauf russischen Gases sprechen dürfen". Mit Bezug auf die zerstörte Pipeline Nord Stream 2 hatte er zudem dargelegt: "Welcher Transportweg dann gewählt wird, muss auch offen sein im Sinne eines Wettbewerbs, ob also über See oder natürlich über Pipeline." Russland sei ein "zusätzlicher Wettbewerber".

Darum hat Heinisch angeblich seine Meinung geändert

Diese sowie ähnliche Äußerungen anderer CDU-Politiker haben seitdem für Aufsehen und Kritik gesorgt. Jetzt erklärte Heinrich, der bei den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD als Mitglied der Arbeitsgruppe Klima und Energie dabei war, "Politico": "Meine Aussagen hinsichtlich des zukünftigen Kaufs von russischem Gas bedaure ich."

Zudem verwies Heinisch auf das Verhalten des russischen Präsidenten Wladimir Putin in den vergangenen Wochen: "Die jüngsten Reaktionen von Putin auf das Angebot für eine Waffenruhe zeigen erneut, dass jedes Entgegenkommen und die Aussicht auf ein Ende der Sanktionen falsch sind."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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