Wo es am liebsten hingeht Reisende geben an Ostern 20 Prozent mehr für Kurzurlaube aus

Wer 2025 einen Oster-Kurzurlaub in Deutschland plant, ist offenbar bereit, mehr zu zahlen als noch im Vorjahr. Eine aktuelle Marktanalyse zeigt, woran das liegt.
Kurztrip über die Feiertage geplant? Reisewillige greifen dieses Jahr tief ins Portemonnaie – freiwillig: Im Jahr 2025 zahlen Urlauber in Deutschland für Oster-Kurzreisen durchschnittlich 595 Euro. Das sind rund 20 Prozent mehr als noch 2024, als die Ausgaben im Schnitt bei 469 Euro lagen. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des Buchungsportals kurzurlaub.de hervor.
Besonders beliebt sind dieses Jahr die Regionen Ostsee, Harz und Mosel, heißt es. So stieg der Buchungswert an der Ostsee laut kurzurlaub.de von 492 Euro (2024) auf 571 Euro (2025) – ein Plus von 16 Prozent. Auch für eine Kurzreise in den Harz sind Urlauber bereit, mehr zu zahlen (jetzt durchschnittlich 623 Euro, vorher 514 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 21 Prozent. Den höchsten Sprung verzeichnet die Moselregion mit 26 Prozent: Dort liegt der Buchungswert nun bei 654 Euro statt 545 Euro.
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Drei Übernachtungen statt zwei
Warum zahlen die Reiselustigen mehr? Laut Stephan Kloss von der Buchungsportalgruppe Getaway Group buchen Reisende zunehmend längere Aufenthalte: "Insbesondere Kurztrips mit drei Übernachtungen gewinnen an Beliebtheit." Gleichzeitig legen viele Urlauber Wert auf Erlebnis und Erholung – einfache Übernachtungen reichen oft nicht mehr aus. "Unsere Kunden buchen verstärkt komplette Arrangements mit Wellness oder Ausflügen statt nur ein Hotelzimmer", erklärt Kloss weiter.
Das Ergebnis: Zwar verreisen die Menschen nicht häufiger, geben aber pro Reise deutlich mehr Geld aus.
Mehr Ausgaben – aber auch mehr Preisbewusstsein
Trotz der gestiegenen Ausgaben heißt das nicht, dass Urlauber bereit sind, beliebig tief in die Tasche zu greifen. Preis und Leistung werden heute sehr genau abgewogen, heißt es. Besonders auffällig: Immer mehr Kunden achten gezielt auf günstige Angebote – etwa All-inclusive-Pakete.
Auch Regionen mit traditionell niedrigeren Preisen verzeichnen ein starkes Wachstum. So werden in der Urlaubsregion Thüringer Wald zum Beispiel 24 Prozent mehr von Reisenden ausgegeben – ein Anstieg von 485 Euro auf 603 Euro. Dennoch bleibt die Region im Vergleich zu Mosel oder Harz eine günstigere Option. Rügen verzeichnet mit 13 Prozent die niedrigste Preissteigerung – von 519 Euro auf 616 Euro. Damit bleibt die Insel weiterhin ein beliebtes Ziel für preisbewusste Reisende.
Methodik
Anhand einer Untersuchung der meistgebuchten Kurzurlaubsziele des Portals kurzurlaub.de wurden auch die durchschnittlichen Buchungswarenkörbe pro Reise ermittelt und mit denen des Vorjahres verglichen.
- Pressemitteilung der GetAway Group per E-Mail
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