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Zum journalistischen Leitbild von t-online.Gesundes Haustier Heimliche Kalorienbomben: Warum Ihr Hund durch Belohnungen unbemerkt zunimmt

Auch Hunde können zu dick werden. Nicht ganz unschuldig daran: die heißt geliebten Leckerlis. Wir verraten Ihnen, was Sie beim Belohnen beachten müssen.
Ihr Hund frisst gerne Leckerlis und neigt zu Übergewicht? Das ist eine gefährliche Kombination. Denn so lieb Sie es auch meinen, wenn Sie Ihren Vierbeiner mit den Snacks belohnen – auf lange Sicht schaden Sie ihm damit. Doch es gibt kalorienarme Alternativen zu den herkömmlichen Leckerlis.
Warum Leckerlis kleine Kalorienbomben sind
Ein Kauknochen hier, ein Hundekeks da. Viele Hundebesitzer geben ihrem Tier gern Leckerlis, um es zu belohnen, zu erziehen oder einfach so zwischendurch. Doch das ständige Snacken ist bei den Tieren ähnlich ungesund wie bei uns Menschen: Nehmen wir zu viele Süßigkeiten zu uns, steigt das Gewicht nach und nach an. So ist es auch bei Hunden.
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Wieviele Kalorien sollte ein Hund täglich aufnehmen?
Wie hoch der Kalorienbedarf eines Hundes ist, kommt ganz auf das Alter, das Gewicht und die Aktivität an. Typische Hundeleckerlis sorgen dafür, dass das Tier mehr aufnimmt, als es benötigt. Ein Kauknochen aus Rinderhaut mit 190 Gramm hat etwa 700 Kilokalorien, ein Ochsenziemer 430 Kilokalorien. Ein erwachsener Hund mit einem Körpergewicht von 25 Kilogramm hat jedoch nur einen Bedarf von etwa 1100 Kilokalorien.
Rechnen Sie aus, wie viele Kalorien Ihr Hund benötigt, und überschreiten Sie diese Menge nicht. Leckerlis in Maßen sind kein Problem. Sie sollten es mit den Snacks allerdings nicht übertreiben. Verabreichen Sie maximal zehn Prozent der täglichen Futtermenge über die Leckerchen. Bekommt Ihr Hund Trockenfutter, setzen Sie dieses einfach ab und an als Leckerli ein. So frisst das Tier nicht mehr als nötig.
Gesunde Belohnungen für Ihren Hund
Kalorienarme und gesunde Snacks, die auch Ihr Hund mag, sind Äpfel, Karotten und Gurken. Probieren Sie auch mal aus, die Leckerlis in einem Snackspielzeug zu verstecken. So muss der Hund erstmal etwas dafür tun, um an das Futter zu gelangen. Durch die Bewegung trainiert er zudem direkt wieder ein paar Kalorien ab.
- Eigene Recherche