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Boris Becker: Tennis-Legende reagiert auf Kritik an Hitler-Post


Tennis-Legende
Aufregung um Hitler-Verschwörungspost: Boris Becker reagiert

Von t-online
Aktualisiert am 03.04.2025 - 21:38 UhrLesedauer: 2 Min.
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Boris Becker: Er erntete Kritik wegen eines Posts in den sozialen Netzwerken. (Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa/dpa-bilder)
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Tennislegende Boris Becker erregt Aufsehen in den sozialen Netzwerken. Es geht um das Teilen eines unangemessenen Beitrags. Nun hat der dreimalige Wimbledon-Sieger auf die Empörung reagiert.

Mit einem Post auf der Plattform X hatt Boris Becker erneut Diskussionen ausgelöst. Der frühere Tennisprofi verbreitete am Mittwoch eine seit Jahren widerlegte Verschwörungstheorie über Adolf Hitlers Tod. "Wow ... Was ist falsch an all den Filmen, die behaupten, Hitler starb in Deutschland & Österreich …" schrieb der 57-Jährige dazu auf Englisch.

Mittlerweile hat Becker den Beitrag aber wieder von seiner X-Seite entfernt. Er habe sich den Post eines Users nicht zu eigen machen oder Zustimmung signalisieren wollen, erklärte am Donnerstagabend sein Anwalt Christian-Oliver Moser der Deutschen Presse-Agentur: Im Gegenteil habe er seine Verwunderung zum Ausdruck bringen wollen, "da dann ja alles falsch wäre, was er jemals über den Tod von Adolf Hitler in sämtlichen Filmen gelernt hat". Moser betonte weiter: "Soweit sein Tweet missverstanden wurde, bedauert er dies und hat diesen deshalb sofort gelöscht"

Becker hatte einen Beitrag geteilt, in dem behauptet wird, Hitler habe sich nicht wie allgemein bekannt 1945 im Berliner Führerbunker das Leben genommen. Stattdessen sei er nach dem Zweiten Weltkrieg nach Argentinien geflüchtet. Der Post verwies dabei auf angebliche, inzwischen freigegebene CIA-Dokumente aus dem Jahr 1955. Darin soll bestätigt worden sein, dass Hitler Deutschland verlassen habe. Dem Beitrag war auch ein Schwarz-Weiß-Foto Hitlers sowie ein altes CIA-Dokument beigefügt.

Hitler in Südamerika?

Demnach stützt sich die Theorie auf die Aussage eines früheren SS-Mitglieds namens Phillip Citroen. Er will Hitler regelmäßig in der kolumbianischen Stadt Tunja getroffen haben. Citroen behauptete laut Bericht außerdem, ein gemeinsames Foto mit Hitler aufgenommen zu haben. Dieses sei jedoch sehr unscharf und konnte nicht von der CIA verifiziert werden. Zudem habe sich Hitler demnach den Namen "Adolf Schüttelmayer" gegeben. Deutsche Exilanten hätten ihn weiterhin als "Führer" angesprochen und regelmäßig besucht. Später sei er nach Argentinien weitergereist.

Die CIA allerdings zweifelte die Behauptungen schon früh an. Fest steht: Hitler und Eva Braun haben sich selbst im Führerbunker am 30. April 1945 gegen 15.30 Uhr das Leben genommen.

Dass Becker den Post weiterverbreitete, löste Kritik in den sozialen Medien aus. Zahlreiche Nutzer warfen dem 56-Jährigen vor, damit Verschwörungsmythen eine Bühne zu geben.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
Transparenzhinweis

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