t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeSportMehr Sport

Triathlon: Imogen Simmonds mit positivem Dopingtest – wegen Sex?


"Albtraum" wird wahr
Wegen Sex? Triathletin mit positivem Dopingtest

Von t-online, MEM

27.02.2025 - 11:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Imogen Simmonds: Sie wurde 2019 Europameisterin.Vergrößern des Bildes
Imogen Simmonds: Sie wurde 2019 Europameisterin. (Quelle: IMAGO/Pepe Korteniemi/imago-images-bilder)
News folgen

Die Schweizer Triathletin Imogen Simmonds macht eine positive Dopingprobe öffentlich und erklärt die Umstände – mit intimem Hintergrund.

Schon optisch fällt das Foto, das die Schweizer Triathletin Imogen Simmonds auf Instagram gepostet hat, auf. Im Gegensatz zu den bisherigen Schnappschüssen auf ihrem Profil ist ihr letzter Beitrag in Schwarz-Weiß gehalten. Zu dem Bild schrieb die 31-Jährige, dass bei ihr am 8. Dezember des vergangenen Jahres eine positive Dopingprobe im Vorfeld der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft gefunden wurde.

Loading...

Dabei sei eine Menge gefunden worden, "die einer Prise Salz in einem olympischen Schwimmbad entspricht und mir niemals einen leistungssteigernden Vorteil verschafft hätte".

Empfohlener externer Inhalt
Instagram
Instagram

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

"Durch Transfer von Körperflüssigkeit in mein System gelangt"

Dann führte sie aus: "Ich hatte keine Ahnung, was die Substanz war oder wie sie in mein System gekommen sein konnte. Ich war fassungslos und am Boden zerstört." Sie habe jedoch sofort einen Berater eingestellt und Untersuchungen eingeleitet. Diese hätten ergeben, dass ihr "langjähriger Partner, mir unbekannt, zum Zeitpunkt des positiven Tests Ligandrol eingenommen hatte, um seinen eigenen Körperbau zu verbessern". Abgegebene Haarproben hätten dann bei Simmonds ein negatives Ergebnis bestätigt, bei ihrem Partner sei jedoch das Gegenteil der Fall gewesen.

Doch wie gelangte die Substanz dann in ihren Körper? Simmonds vermutet, dass es mit Geschlechtsverkehr zusammenhänge: "Ich hatte 6 Tage zuvor und 22 Tage danach einen negativen Dopingkontrolltest. Mein Partner und ich hatten sowohl am Tag als auch vor meinem Dopingkontrolltest am 8. Dezember 2024 intime Beziehungen. Daher sind mein Juristenteam und ich zu dem Schluss gekommen, dass diese Substanz durch den Transfer von Körperflüssigkeit in mein System gelangt ist."

Die Athletin sprach zudem über ihre Gefühlswelt und bezeichnete den Fall als einen "Albtraum". Sie betonte: "Ich nehme meine Anti-Doping-Verpflichtungen ernst und glaube wirklich an sauberen Sport, also ist es herzzerreißend, mein Name mit einer verbotenen Substanz in Verbindung zu bringen." Sie hoffe dennoch, dass sie auf diese "Form der Kontamination aufmerksam" machen könne.

Verwendete Quellen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



Telekom