Verfahren eingeleitet Harte Drogen im Reisegepäck: Zoll gelingt großer Fang bei "Touristin"

Dreiste Masche: Am Nürnberger Flughafen hat der Zoll bei einer Reisenden aus Südeuropa Drogenschmuggel im großen Stil festgestellt.
Zollbeamten gelang am Sonntag, 16. März, am Nürnberger Flughafen ein großer Fang. Eine Reisende aus Südeuropa hatte besonders Illegales im Gepäck: Elf Tütchen mit 14 Gramm Ketamin.
Die 28-Jährige verließ die Gepäckrückgabe zunächst durch den grünen, also zollfreien Kanal. Auf Nachfrage der Zollbeamten gab sie an, "nichts anzumelden" zu haben. Doch diese ließen nicht locker. Also stimmte die junge einem freiwilligen Drogentest zu. Der fiel positiv aus.
Verfahren eingeleitet
Auch bei der anschließenden Gepäckkontrolle wurden sie fündig: Die Beamten entdeckten insgesamt elf kleine Tütchen mit pinkem Pulver. Die Frau gab nach Mitteilung Hauptzollamts Nürnberg an, dass es sich dabei um MDMA handele. Tests im Anschluss ergaben jedoch, dass es sich um Ketamin mit Resten von MDA handelte. Zur Erklärung: Ketamin ist ein synthetisches Narkosemittel. MDA eine synthetische halluzinogene Droge, die zur Gruppe der Amphetamine gehört. Diese Drogenmischung ist als "Tusi" oder "Tusibi" bekannt.
Ein Verfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet. Gegen eine Sicherheitsleistung von 500 Euro durfte die angebliche Touristin ihre Reise fortsetzen. Die Drogen wurden sichergestellt.
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