ÖPNV in Hessen Verband kritisiert Sozialticket als zu teuer

Trotz landeseinheitlicher Lösung ist das hessische Sozialticket für Menschen mit geringem Einkommen schwer zu bezahlen. Der Paritätische fordert eine Preissenkung.
Der Preis für das hessische Sozialticket "Hessenpass mobil" ist nach Ansicht des Sozialverbands Der Paritätische für einkommensschwache Menschen zu hoch. Der Sozialverband kritisiert, dass der Fahrschein Anfang des Jahres von monatlich 31 auf 39 Euro verteuert wurde.
"Das ist für Menschen mit geringem Einkommen noch deutlich zu teuer", sagte Yasmin Alinaghi, Landesgeschäftsführerin des Paritätischen in Hessen. Besonders problematisch sei die Preiserhöhung vor dem Hintergrund der Nullrunde beim Bürgergeld.
Bundesweit liegt Hessen preislich im Mittelfeld
Dennoch bewertet der Sozialverband es als "sehr positiv", dass Hessen überhaupt ein landeseinheitliches Sozialticket anbietet. In vielen anderen Bundesländern existiere lediglich ein "Flickenteppich" unterschiedlicher Angebote. Im bundesweiten Vergleich liegt Hessen mit seinem vergünstigten ÖPNV-Ticket im Mittelfeld. Die Preise für Sozialtickets schwanken deutschlandweit zwischen 18 und 53 Euro pro Monat. Der Paritätische schlägt einen einheitlichen Preis von 25 Euro vor.
Zudem fordert der Verband, dass das Deutschlandticket nicht teurer werden dürfe, um die Mobilität einkommensschwacher Personengruppen nicht weiter einzuschränken.
- Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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