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Flughafen Düsseldorf: Noch keine USA-Flüge wegen "Trump-Effekt" in Sicht


Airport Düsseldorf
Noch keine Flüge in die USA wegen "Trump-Effekt" in Sicht

Von dpa
Aktualisiert am 04.04.2025 - 14:43 UhrLesedauer: 2 Min.
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Flugzeuge stehen am Flughafen Düsseldorf (Symbolbild): Der Airport begrüßte im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen Passagiere. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)
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Die Passagierzahlen in Düsseldorf steigen, aber der Flughafen kämpft mit hohen Steuern, Regulierung und der Politik von US-Präsident Donald Trump.

Der Düsseldorfer Flughafen sieht einen "Trump-Effekt", der zu weniger Passagieren bei Flügen über den Nordatlantik führt. Es sei daher aktuell nicht absehbar, wann der Airport wieder eine direkte Flugverbindung in die USA bekomme, sagt Geschäftsführer Lars Redeligx.

"Für die USA ist es jetzt in der Tat schwierig, in der Glaskugel einen genauen Termin nennen zu wollen", so Redeligx: "Grundsätzlich sind wir optimistisch. Natürlich braucht es auch immer die richtigen Rahmenbedingungen. Die sind vor dem aktuellen Hintergrund natürlich unsicher." Vor Corona hatte es diverse Direktflugverbindungen von Düsseldorf in die USA gegeben, seitdem nicht mehr.

Airport Düsseldorf rechnet mit 21 Millionen Passagieren

Bei der Vorstellung der Geschäftsergebnisse für 2024 betonte Redeligx am Freitag, dass der Airport zum ersten Mal seit der Pandemie wieder mehr als 20 Millionen Fluggäste begrüßen konnte – ein Plus von rund 4,8 Prozent im Vergleich zu 2023. Auch die Flugbewegungen seien um 2,7 Prozent auf 155.600 gestiegen. Für 2025 rechne man mit rund 21 Millionen Passagieren. Der Jahresüberschuss 2024 habe bei 13,6 Millionen Euro gelegen, sagte Co-Geschäftsführer Pradeep Pinakatt.

Laut Pinakatt will der Flughafen in den kommenden 20 Jahren eine Milliarde Euro investieren. Unter anderem in "Passagierprozesse und Aufenthaltsqualität". Auch die beliebte Besucherterrasse solle wieder eröffnet werden, allerdings erst nach einem Umbau des Zugangs. In diesem Sommer werde man in der zweiten Ferienhälfte schon einmal die Terrasse am Flughafenbahnhof wieder an Wochenenden öffnen.

Flughafenchef kritisiert "hohe Standortkosten"

Mit Blick auf die Politik kritisierte Redeligx erneut die staatliche Regulierung und die "hohen Standortkosten" in Deutschland, "die unser Problem Nummer eins sind". Die Steuern und Gebühren hätten sich im Vergleich zu 2019 verdoppelt und seien an anderen europäischen Standorten viel niedriger. Deswegen sei Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern "auch nur bei 85 Prozent der Luftverkehrsleistung von vor der Pandemie", sagt Redeligx.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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