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Dresden: Polizei durchsucht Objekte wegen Kinderpornografie


Plattform zerschlagen
Polizei durchsucht Objekte in Dresden wegen Kinderpornografie

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 02.04.2025 - 18:09 UhrLesedauer: 1 Min.
Franzose wegen Missbrauchs philippinischer Mädchen GerichtVergrößern des Bildes
Kinderpornografisches Material (Symbolbild): Im Rahmen einer umfassenden Aktion haben Ermittler auch Objekte in Dresden durchsucht. (Quelle: Arne Dedert/dpa/dpa-bilder)
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In 35 Ländern laufen Ermittlungen gegen ein internationales Pädophilen-Netzwerk. Auch in Sachsen stehen Beschuldigte im Fokus der Polizei.

In Dresden hat die Polizei zwei Objekte im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen ein internationales Pädophilen-Netzwerk durchsucht. Das teilte das sächsische Landeskriminalamt auf Anfrage mit. Die Durchsuchungen sind Teil einer europaweiten Aktion gegen eine der größten Plattformen für sexualisierte Gewalt an Kindern.

Die Plattform mit dem Namen "Kidflix" hatte laut Europol fast zwei Millionen Nutzer. Ermittler aus über 30 Ländern waren an der Zerschlagung beteiligt. Insgesamt wurden 79 Personen festgenommen. Das Bayerische Landeskriminalamt leitete die Aktion zur Abschaltung der Plattform.

Auch andere Orte in Sachsen durchsucht

Neben den Durchsuchungen in Dresden gab es auch Einsätze im Raum Zwickau. Dort wurden drei Objekte durchsucht. Details zu den Verdächtigen oder sichergestellten Beweismitteln nannte das LKA zunächst nicht.

Bereits Mitte Januar 2024 nahm die Polizei in Chemnitz einen 36-Jährigen fest. Er soll über "Kidflix" gezielt nach Kindern für schweren sexuellen Missbrauch gesucht haben. Sein minderjähriger Sohn kam in die Obhut des Jugendamtes, da Hinweise auf Missbrauch vorlagen.

Eine Plattform des Grauens mit Millionenpublikum

Die Ermittlungen gegen das Netzwerk begannen 2022. Bei Durchsuchungen vom 10. bis 23. März beschlagnahmten die Ermittler Tausende elektronische Geräte und über 91.000 Videos mit kinderpornografischem Material.

Europol bezeichnet die Aktion als möglicherweise umfangreichsten Schlag gegen Kindesmissbrauch in Europa.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Transparenzhinweis

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