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Bundestagswahl in Dresden: Hochrechnungen und Wahlkreis-Ergebnisse


Ergebnisse zur Bundestagswahl 2025
So hat Dresden gewählt

Von t-online, pas, mgr

Aktualisiert am 24.02.2025Lesedauer: 2 Min.
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Ein Wegweiser mit der Aufschrift "zum Wahllokal" (Archivbild): Am Sonntag haben Tausende Dresdner einen neuen Bundestag gewählt. (Quelle: IMAGO/Michael Bihmayer/imago)
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Die beiden Dresdner Wahlkreise sind komplett ausgezählt. Die aktuellen Ergebnisse zeigen große Verschiebungen im Vergleich zur Bundestagswahl 2021.

In den beiden Dresdner Wahlkreisen sind rund 463.000 Menschen wahlberechtigt. Mit 83,2 Prozent erreichte die Wahlbeteiligung einen Rekordwert seit der Wiedervereinigung –deutlich über den 80,0 Prozent der letzten Bundestagswahl 2021. Die Ergebnisse im Überblick:

Wahlkreis 158: Dresden I (Vorläufiges Ergebnis)

Erststimmen

Thomas Ladzinski (AfD) hat den Wahlkreis mit 29,4 Prozent gewonnen und zieht in den Bundestag ein. Verteidiger Markus Reichel (CDU) unterlag mit 27,3 Prozent aller Stimmen, obwohl er sein Ergebnis im Vergleich zu 2021 verbessern konnte (21,1 Prozent). Funda Römer (Linke) schaffte es mit 14,2 Prozent auf Platz 3. Alle Wahlbezirke sind seit 22.36 Uhr am Sonntagabend ausgezählt.

Zweitstimmen

  • AfD: 27,4 Prozent (2021: 17,9 Prozent)
  • CDU: 19,9 Prozent (2021: 15,4 Prozent)
  • Linke: 13,8 Prozent (2021: 10,5 Prozent)
  • Grüne: 12,2 Prozent (2021: 15,2 Prozent)
  • SPD: 9,9 Prozent (2021: 19,0 Prozent)
  • BSW: 8,4 Prozent (neu)
  • FDP: 3,8 Prozent (2021: 12,2 Prozent)
  • Sonstige: 4,4 Prozent (2021: 9,9 Prozent)

Wahlkreis 159: Dresden II – Bautzen II (Vorläufiges Ergebnis)

Auch im Wahlkreis Dresden II - Bautzen II sind alle Wahlbezirke ausgezählt:

Erststimmen

Matthias Rentzsch (AfD) gewinnt mit 29,9 Prozent vor Lars Rohwer (CDU) (24,2 Prozent) und Clara Bünger (Linke) (16,4 Prozent). 2021 holte Lars Rohwer das Direktmandat mit lediglich 35 Stimmen Vorsprung. Die Wahlbeteiligung lag bei 84,1 Prozent im gesamten Wahlkreis, die von den westlichen Stadtbezirke Dresdens (Cotta, Klotzsche, Loschwitz, Neustadt und Pieschen) bis in die angrenzenden Gemeinden des Landkreises Bautzen (Arnsdorf, Ottendorf-Okrilla, Radeberg, Wachau und Großröhrsdorf) reicht.

Zweitstimmen

  • AfD: 28,6 Prozent (2021: 19,2 Prozent)
  • CDU: 18,1 Prozent (2021: 13,8 Prozent)
  • Linke: 15,9 Prozent (2021: 11,1 Prozent)
  • Grüne: 13,1 Prozent (2021: 16,6 Prozent)
  • SPD: 8,5 Prozent (2021: 16,3 Prozent)
  • BSW: 7,8 Prozent (neu)
  • FDP: 3,6 Prozent (2021: 12,2 Prozent)
  • Sonstige: 4,6 Prozent (2021: 10,6 Prozent)

Neue Berechnung bei Direktmandaten

Das reformierte Wahlrecht verändert die Spielregeln für den Einzug in den Bundestag grundlegend. Wer die meisten Erststimmen in seinem Wahlkreis erhält, sitzt nicht automatisch im Parlament – anders als noch 2021. Der Grund: Der Bundestag schrumpft auf genau 630 Sitze. Mehr zu den neuen Wahlregeln lesen Sie hier.

In Dresden hatte die Regelungen keine Auswirkungen, beide Gewinner der Direktmandate ziehen auch in den Bundestag ein – obwohl die AfD in Sachsen mehr Wahlkreise gewonnen, als sie besetzen darf. Diese neue Regelung trifft Christian Kriegel, der im Leipziger Norden trotz Wahlsiegs mit 25 Prozent der Erststimmen das schwächste Ergebnis seiner Partei verzeichnete.

Hinweis: Aus organisatorischen Gründen hat sich die Redaktion entschieden, bei den Zweitstimmen nicht alle 18 Parteien aufzulisten, die in Berlin auf dem Wahlzettel stehen. Die Nummern einiger Wahlkreise ändern sich, weil Sachsen-Anhalt aufgrund der Bevölkerungsentwicklung einen Wahlkreis verliert und Bayern einen hinzugewinnt. So ändert sich z. B. die Nummer des Wahlkreises Berlin-Pankow von 76 auf 75.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
Transparenzhinweis

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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