Für Spiele 2036 oder 2040 Olympia-Bewerbung: LSB-Präsident sieht Berlin als Favorit

Mehrere deutsche Städte stehen in der engeren Auswahl, zum Austragungsort der Olympischen Spiele zu werden. Das Landessportbund (LSB) sieht Berlin jedoch weiter vorne.
Berlin könnte Austragungsort für Olympische und Paralympische Spiele werden. Die Hauptstadt bewirbt sich neben München, Hamburg und dem Ruhrgebiet für die Spiele 2036 oder 2040. Vorausgesetzt, auf der Mitgliederversammlung am 7. Dezember in Frankfurt/Main wird dafür gestimmt, dass Deutschland sich für die Spiele 2036 oder 2040 bewerben soll.
Wenn das passieren sollte, sieht Berlins LSB-Präsident Thomas Härtel gute Chancen für die Hauptstadt: "Angesichts der Anforderungen sehe ich Berlin in der Pole Position", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem die vorhandene Infrastruktur spreche für Berlin.
Neue Kriterien vom IOC
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) habe neue Kriterien festgelegt. Demnach sollen über 70 Prozent der Athleten im Olympischen Dorf untergebracht werden. Zudem müssten 90 Prozent der Sportstätten am Ort vorhanden sein. "Berlin und auch München haben hier eine bessere Startposition", erklärte Härtel.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheidet am 7. Dezember in Frankfurt/Main über eine mögliche deutsche Bewerbung. Ex-Ministerpräsident Volker Bouffier, DOSB-Vorstandsmitglied, mahnte die Landessportbünde zur Einigkeit.
Andere Faktoren spielen auch eine Rolle
Neben sportlichen Aspekten spielen laut Härtel auch andere Faktoren eine Rolle: "Die Landessportbünde sind wichtig für Infrastruktur, Bildung und Bewegung in Schulen und Kitas." Es gehe nicht nur um Höchstleistungen, sondern auch um Gemeinschaft.
Härtel zeigte sich nach einem Workshop zum Thema "optimistischer". Die endgültige Entscheidung über den deutschen Bewerber steht noch aus.
- Nachrichtenagentur dpa
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