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Aachen: Düren beantragt Regionalliga-Lizenz – ohne Spieler


Trotz Insolvenz
Düren beantragt Regionalliga-Lizenz – ohne Spieler

Von t-online, abr

02.04.2025 - 12:03 UhrLesedauer: 2 Min.
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Dürens Kapitän und Sportchef Adam Matuszcyk (Archivbild): Sein Verein beantragt die Lizenz für die kommende Regionalliga-Saison. (Quelle: IMAGO/Fotostand / Van der Velden)
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Alle Spieler des Regionalligisten 1. FC Düren kündigten zum 31. März. Trotzdem beantragt der Verein die Lizenz für die kommende Saison – wie der Nachbar aus Aachen.

Der Fußball-Regionalligist 1. FC Düren hat fristgerecht alle Unterlagen für die kommende Regionalliga-Saison eingereicht – obwohl der Verein insolvent ist und die Mannschaft ohne Spieler dasteht. Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) teilte am Dienstag (1. April) mit, dass insgesamt 30 Vereine aus der Regionalliga und der 3. Liga Unterlagen eingereicht hätten.

In der vergangenen Woche hatte der vorläufige Insolvenzberater Dürens der "Aachener Zeitung" gesagt, dass bis Montag (31. März) 100.000 Euro benötigt werden würden, um die Insolvenz abzuwenden. Das Geld kam allerdings nicht zusammen. An jenem Montag hatte Sportchef und Kapitän Adam Matuszczyk gegenüber "Reviersport" bekanntgegeben, dass alle 26 Spieler der Regionalliga-Mannschaft sowie Cheftrainer Kristopher Fetz zum Jahresende gekündigt hätten, um rückwirkend Insolvenzgeld zu beantragen.

Auch Alemannia Aachen beantragt Lizenz für Regionalliga

Dazu kommt, dass Düren neun Punkte in der Regionalliga-Tabelle abgezogen werden. Dadurch rutscht Düren vom neunten auf den zwölften Platz – der Abstand zum ersten möglichen Abstiegsplatz beträgt aktuell nur vier Zähler. Ob der Spielbetrieb überhaupt weitergeführt werden kann, sei aktuell ebenfalls ungewiss, sagte Sportchef Matuszcyk gegenüber "Reviersport". Denkbar sei ein Auffüllen der Mannschaft mit Spielern der zweiten Mannschaft und der A-Jugend, doch diese spielen zwei Ligen tiefer in der Landesliga bzw. in der A-Junioren-Mittelrheinliga – sportlich dürften sie in der Regionalliga wohl chancenlos sein.

Auch Dürens Nachbar Alemannia Aachen hat die Lizenz für die Regionalliga beantragt. Trotz drei Siegen in Folge und Platz 10 in der Tabelle liegt der Drittligist nur vier Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz 17. Der Klassenerhalt ist somit noch nicht gesichert.

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