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Wetter-Ausblick: Arktische Kaltfront sorgt für Temperatursturz


Wetterausblick
Arktische Kaltfront sorgt für Temperatursturz

Von t-online
Aktualisiert am 04.04.2025 - 07:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Kaltfront: Am bevorstehenden Wochenende ist erstmal Schluss mit Frühling.
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Sehen Sie den aktuellen Wetterbericht im Video. (Quelle: Glomex)
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Jetzt wird Luft direkt vom Nordpol angezapft, was für einen empfindlichen Kaltlufteinbruch in Deutschland sorgt. Das ist der Wetterausblick für die kommenden Tage.

In den vergangenen Tagen hat ein stabiles Hochdruckgebiet für sonniges und warmes Frühlingswetter in Deutschland gesorgt. Doch dieses Hoch verlagert sein Zentrum am Wochenende zur Nordsee. Damit gelangt Deutschland in eine kalte Nordströmung, die direkt Luft vom Nordpol anzapft und einen empfindlichen Kaltlufteinbruch mit sich bringt.

In der Nacht zu Freitag bleibt es größtenteils sternenklar. Nur östlich der Elbe sowie in Thüringen und im westlichen Sachsen können sich einige Nebelfelder bilden. Auch im Alpenvorland rund um die Seen in Bayern kann vorübergehend Nebel auftreten. Die Tiefstwerte liegen zwischen acht und minus einem Grad, wobei leichter Frost stellenweise im Norden und am Alpenrand möglich ist.

Vorboten einer arktischen Kaltfront

Der Freitag bringt uns einen sonnigen Frühlingstag mit wenigen kleinen Quellwolken im Osten, wo sich morgens noch vereinzelt Nebelfelder halten können. Am Nachmittag ziehen entlang der Küste aus Norden dünne Wolken auf, die Vorboten einer arktischen Kaltfront sind. Dort macht sich auch ein mäßiger bis frischer Nordwind bemerkbar, während im Süden Ostwind auffrischt. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 und 24 Grad, an der See bei 11 bis 17 Grad, berichtet das Wetterportal "wetter.com".

Am Samstag wird Deutschland von Norden und Nordosten her von Arktisluft erfasst, was zu einem markanten Temperatursturz von 10 bis 15 Grad führt – hauptsächlich in der Osthälfte des Landes. In dunstiger Luft bilden sich tief liegende Wolken, die besonders im Erzgebirge und an den östlichen Alpen einzelne Regenschauer bringen können. Von Baden über Nordrhein-Westfalen bis zur Nordsee bleibt es dagegen sonnig. Am Abend sinkt die Schneefallgrenze im Osten bis in tiefe Lagen; einzelne Schneeschauer können an der Oder und im Elbsandsteingebirge auftauchen. Lebhafter auffrischender Nordwind sorgt für Temperaturen von 16 bis 23 Grad in der Südwesthälfte und nur noch 7 bis 9 Grad an der Ostsee sowie in Vorpommern und der Uckermark.

Schnee- oder Schneeregenschauer möglich

Der Sonntag beginnt in der gesamten Osthälfte verbreitet frostig. In der Westhälfte bleibt es sonnig bei wenigen Wolken und Tageshöchstwerten von 10 bis 16 Grad – auch hier ist es merklich kühler als zuvor. In der Osthälfte wechseln sich Sonne und Wolken ab; besonders trübe bleibt es im Bereich der Mittelgebirge und an den Alpen. Einzelne Schneeschauer ziehen von der Oder bis zum Erzgebirge durch; auch im Chiemgau kann es Schnee- oder Schneeregenschauer geben. Die Höchsttemperaturen liegen hier maximal bei 4 bis 9 Grad, im Bergland oft nur bei 0 bis 3 Grad.

Verwendete Quellen
  • Wetterbriefing von wetter.com
Transparenzhinweis

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