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Himalaja: Diese zwei Flughäfen sind extrem gefährlich zu landen


Zwei Flughäfen in den Bergen
Hier ist die Landung besonders gefährlich

Von t-online, trf

03.04.2025 - 10:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Schwierige Lage: Flüge in Himalaya-Regionen gelten als besonders gefährlich.Vergrößern des Bildes
Schwierige Lage: Flüge in Himalaja-Regionen gelten als besonders gefährlich. (Quelle: IMAGO/Safal Prakash Shrestha)
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In den Höhen der Himalaja-Gebirgskette liegen zwei der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Sie bergen ganz besondere Risiken bei der Landung.

Ob schlechte Wetterbedingungen, Fehler am Triebwerk oder falsche Einschätzungen der Piloten. Unfälle an Flughäfen können viele Ursachen haben. Auf manchen Landebahnen ist jedoch ein spezieller Grund das Problem: der Standort.

Sowohl der Flughafen Lukla im Nordosten Nepals als auch der Flughafen Paro in Bhutan zählen zu den gefährlichsten Landebahnen der Welt. Immer wieder kommt es hier zu Unfällen vor oder während der Landung. Grund dafür ist die Lage in den Bergen des Himalaja.

Landebahn an der Klippe

Der Flughafen in Nepal – auch Tenzing Hillary Flughafen genannt – liegt in knapp 3.000 Metern Höhe. Die kurze Landebahn ist nur 527 Meter lang und liegt an einer Klippe, die etwa 600 Meter in die Tiefe führt. Der Flughafen wurde 1960 erbaut und wird seitdem in der Hochsaison im Herbst täglich angeflogen – und das trotz zahlreicher Unfälle.

Grund dafür ist die Zeit, die Reisende sparen. Bevor es den Flughafen gab, war eine einwöchige Wanderung der einzige Weg von Nepals Hauptstadt Kathmandu nach Lukla. Der Flug dauert dagegen lediglich eine halbe Stunde. Die Stadt Lukla ist vor allem bei Wanderern sehr beliebt. Denn viele starten von hier den Mount Everest Trek.

Nur wenige Piloten dürfen landen

Und noch ein weiterer Flughafen in den Bergen des Himalaja macht Piloten die Landung schwer. 65 Kilometer westlich der bhutanischen Hauptstadt Thimphu liegt der Paro International Airport etwa 2.200 Meter hoch in den Ausläufern des Hochgebirges. Die Landebahn ist 2.265 Meter lang und ist von über 5.000 Meter hohen Gipfeln umgeben. Daher kann der Flughafen nicht geradeaus angeflogen werden.

Die Piloten müssen speziell erarbeitete Verfahren anwenden, weswegen Flieger in Paro nur bei Windstille und gutem Wetter landen dürfen. Piloten, die den Flughafen anfliegen, benötigen ein spezielles Training, in dem sie lernen, auch ohne Radar zu landen. Laut CNN gibt es nur etwa 50 Piloten, die nach Paro fliegen können.

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