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Gebrauchtwagen kaufen: ADAC warnt vor Risiken und Betrugsmaschen


Achten Sie auf diese Fallen
Gebrauchtwagen kaufen: ADAC warnt vor Risiken und Betrugsmaschen

Von t-online, mab

Aktualisiert am 03.04.2025 - 14:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Entgegen aller Erwartungen: Zum Ende des Sommers wurden Gebrauchtwagen teils deutlich billiger.Vergrößern des Bildes
Gebrauchtwagen kaufen: Nehmen Sie einen Helfer mit und nutzen Sie Kaufhilfen von Autoclubs. (Quelle: IMAGO/Revierfoto)
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Ein Gebrauchtwagen kann ein Glücksgriff sein – oder eine Kostenfalle. Wer sich vor Manipulationen, versteckten Mängeln und unseriösen Angeboten schützen will, braucht einen kühlen Kopf und das richtige Wissen.

Ein günstiges Angebot, ein netter Verkäufer - und später das böse Erwachen: Der Kauf eines Gebrauchtwagens birgt Risiken. Manipulierte Tachos, verschwiegene Unfallschäden oder gefälschte Papiere sind keine Seltenheit. Der ADAC gibt klare Empfehlungen, worauf Käufer achten sollten.

Kein Kauf ohne gründliche Prüfung

Für jeden Autokauf gilt: nie ohne persönliche Besichtigung und Probefahrt. Lassen Sie sich nicht zu schnellen Entscheidungen drängen – rechtsverbindliche Verträge können auch mündlich geschlossen werden. Ein seriöser Verkäufer legt alle relevanten Unterlagen offen: HU-Berichte, Reparaturrechnungen, Serviceheft. Achten Sie auf Karosserieschäden, Roststellen oder Farbunterschiede im Lack – sie könnten auf mögliche Unfälle hinweisen. Nehmen Sie eine zweite Person mit und begutachten Sie das Fahrzeug bei Tageslicht.

Checkliste für den sicheren Autokauf

Verkehrsclubs wie der ADAC stellen ausführliche Checklisten zur Verfügung, mit denen sich viele Mängel selbst erkennen lassen. Besonders wichtig:

  • Unfallschäden: Händler müssen ungefragt über frühere Schäden informieren. Private Verkäufer nur, wenn sie davon wissen.
  • Tachomanipulation: Experten schätzen, dass jedes dritte Fahrzeug in Deutschland einen gefälschten Kilometerstand hat. Prüfen Sie Serviceheft und TÜV-Berichte auf Unstimmigkeiten.
  • Fahrgestellnummer: Sie muss mit den Papieren übereinstimmen – Abweichungen deuten auf Manipulation hin.
  • Vorbesitzer: Häufige Wechsel können ein Warnsignal sein. Fragen Sie nach den Gründen.

Rechtliche Fallstricke

Alle mündlichen Zusicherungen – vom Kilometerstand bis zur Unfallfreiheit – gehören in den Kaufvertrag. Ein Trick mancher Händler: Sie verkaufen Fahrzeuge "im Kundenauftrag", um die gesetzliche Sachmängelhaftung zu umgehen. Fragen Sie in diesem Fall direkt beim Vorbesitzer nach.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie skeptisch bei allzu verlockenden Angeboten. Der ADAC rät: Lieber ein Angebot verpassen, als auf Betrüger hereinfallen.

Verwendete Quellen
  • adac.de: Auto gebraucht kaufen: Worauf Sie achten sollten
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