Insolvenz in Eigenregie Flughafen Paderborn-Lippstadt ist saniert
Der Airport Paderborn-Lippstadt war der erste deutsche Flughafen, der wegen Corona Insolvenz anmelden musste. Nun steht fest: Das Unternehmen ist gerettet.
Der Flughafen Paderborn-Lippstadt kehrt nach siebenmonatiger Insolvenz in Eigenverwaltung am 1. Mai in den regulären Geschäftsbetrieb zurück. Das teilte der Sanierungsgeschäftsführer Yorck Streitbörger am Freitag mit. Zuvor hatte das Amtsgericht Paderborn die Insolvenz in Eigenverwaltung aufgehoben. Der Airport sei saniert, vollständig entschuldet und finanziell nachhaltig aufgestellt, so Streitbörger.
Der Airport soll trotz einer deutlichen Verkleinerung ein vollwertiger Flughafen bleiben. Die Belegschaft musste für die Sanierung von 170 auf rund 65 Beschäftigte schrumpfen. Die Abfertigungskapazität wurde auf 300.000 Passagiere im Jahr reduziert. Vor der Corona-Krise hatte der Airport noch 700.000 Fluggäste gezählt.
Der jährliche Zuschuss der Gesellschafter soll von 5 auf maximal 2,5 Millionen Euro im Jahr sinken. Hauptgesellschafter ist der Kreis Paderborn mit einem Anteil von gut 62 Prozent.
- Nachrichtenagentur dpa