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Insolvenz: Druckfirma SDV-Unternehmensgruppe schließt endgültig die Tore


114 Unternehmen sagen ab
Nach Insolvenz: Druckfirma schließt endgültig

Von t-online
Aktualisiert am 28.02.2025 - 17:09 UhrLesedauer: 1 Min.
Zellstofffabrik RosenthalVergrößern des Bildes
Eine Papierfabrik (Symbolbild): Die Branche ist in der Krise. (Quelle: Martin Schutt/Archiv/dpa)
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Die Insolvenz war schon bekannt, doch weil sich unter 114 Unternehmen kein Käufer fand, schließt die SDV-Unternehmensgruppe nun ihre Pforten.

Die SDV-Unternehmensgruppe stellt ihren Geschäftsbetrieb ein, weil kein Investor für das insolvente Unternehmen gefunden wurde. Das Amtsgericht Dresden eröffnete am 28. Februar das Insolvenzverfahren, teilte die Kanzlei BBL mit, die als vorläufiger Insolvenzverwalter des Unternehmens fungiert.

Nach Insolvenz: Druckfirma schließt endgültig

Während die SDV Direct World in Dresden noch bis Ende März letzte Aufträge abarbeitet, wird die SDV Winter in Weidenberg bei Bayreuth bereits Ende dieser Woche geschlossen. Auch in der Holding stehen nur noch Abwicklungsarbeiten an, bevor der Verwertungsprozess beginnt. Das Unternehmen war auf Druckerzeugnisse mit Fokus auf Marketing spezialisiert und beschäftigte zuletzt rund 220 Mitarbeitende.

Insolvente Druckfirma: Investor springt kurzfristig ab

Trotz intensiver Suche nach Investoren wurde kein Käufer für die beiden operativen Gesellschaften gefunden. Wie die Insolvenzverwalter Heiko Schaefer und Christian Heintze mitteilten, wurden 114 potenzielle Investoren angesprochen.

Mit sieben gab es Gespräche, mit dreien konkrete Verhandlungen. Am Ende blieb nur ein Interessent übrig, der sein Angebot jedoch kurzfristig zurückzog. Damit war der Verkauf gescheitert, und die Betriebsschließung wurde unvermeidlich.

Insolvenz der Druckfirma hat verschiedene Ursachen

Die wirtschaftlichen Probleme der SDV Unternehmensgruppe haben mehrere Ursachen. Neben der Krise in der Druck- und Papierbranche, die durch die Digitalisierung verstärkt wurde, belasteten ein harter Preiswettbewerb und die Insolvenz einiger Kunden das Unternehmen.

Das Amtsgericht Dresden hatte bereits am 12. Dezember 2024 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Bis zuletzt konnten alle bestehenden Aufträge abgearbeitet werden, während die Belegschaft Insolvenzgeld erhielt.

Verwendete Quellen
Transparenzhinweis

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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